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Sonntag, 14. April 2019

Planung Von Worms nach Mainz für die Tour am 5. Mai 2019

Von Worms nach Mainz   65 km
von Kaiserdom zu Kaiserdom



Die Kaiserdome von Speyer und Worms haben wir in den letzten Jahren besucht.

Da hat es mich gereizt, jetzt auch zum 3. Kaiserdom zu radeln. Die 3 Städte liegen ja auch ganz praktisch an der Route des SÜWEX von Karlsruhe nach Mainz.
Mit der Bahn geht es also nach Worms. Damit wir Zeit für Mainz haben, beschränken wir uns bei dieser Tour auf den Kaiserdom St. Peter.
Worms Dom St. Peter. Er ist der jüngste und kleinste der drei rheinischen Kaiserdome und wurde im 12. Jahrhundert (1130 - 1181) gebaut. Er ist das bedeutendste Werk der Wormser Romantik und eng mit dem Namen des Bischofs Burchard verbunden. Dieser Dom ersetzte den ursprünglichen Dom, der 100 Jahre vorher gebaut wurde, aber schon 2 Jahre nach der Einweihung teilweise einstürzte. Aber auch der wiedererstellte Dom wies soviele Bauschäden auf, dass er unter dem Bischof Burchard II. abgerissen und als Pfeilerbasilika neu gebaut wurde.
Große Ereignisse, die im Zusammenhang mit dem Dom standen, waren unter Anderem die Papstnominierung Leos IX. im Jahr 1048, das Wormser Konkordat im Jahr 1122, mit dem der Investiturstreit (die Kirche wählt jetzt die Bischöfe, der Kaiser belehnt die Regalien (hoheits-, Sonderrechte) anschliessend nur noch mit Zepter) beendet wurde; die Hochzeit Kaiser Friedrichs II. 1235 mit Isabella von England und der Reichstag zu Worms 1521, während dessen sich Martin Luther vor Kaiser Karl V. verantworten musste, was den Bruch in der abendländischen Kirche zur Folge hatte.
Bis zur Säkularisation 1802 war Worms Bischofsitz.
Von dort radeln wir in Richtung Nibelungenbrücke direkt zum Rhein. Hagen kippt dort gerade den Nibelungenschatz in den Rhein, das sagenhafte Rheingold.
An der Liebfrauenkirche mit dem Kirchenweingut für die Liebfrauenmilch geht es zunächst noch an den Hafenanlagen vorbei, bevor man direkt am Rhein entlang radeln kann. 
Die Weinberge liegen links, dort verläuft der Rheinterrassenweg. Unten am Rhein und Rheindamm verläuft der Europa-Rhein-Radweg, von Basel nach Mainz als Pamina-Radweg. Er ist Teil des EuroVelo 15 von der Quelle in Andermatt zur Mündung in Rotterdam..

Am Eicher See westlich vorbei verlassen wir den Weg am Rhein, um über Gimbsheim, Guntersblum auf den Rheinterrassen-Radweg zu kommen. 2017 geht es nicht anders, da der Deich am Rhein wegen Ertüchtigungsbaumaßnahmen gesperrt ist. Aber ich werde es auch tun, wenn die Umleitung aufgehoben ist, da die Aussicht hier auf die Weinberge, die Kirchen einfach malerischer ist.
Wir erreichen den Weinbauort Oppenheim. Schon von weitem sieht man die gewaltige Kirche auf der Anhöhe über dem Ort.








Besonders schön in Nierstein, wo die Weinberge bis fast zum Rhein gehen.
Die Landschaft ist hier ein Augenschmaus. Die Weinberge kommen hier direkt bis zum Rhein, der Ort Nierstein schmiegt sich direkt an den Strom, Fähren verbinden die beiden Rheinufer. Man hat wie auf einem Gemälde alles im Blick.



In Mainz kommt man an der Rheinpromenade an. Irgendwann sieht man, wenn man nach links landeinwärts schaut, die Türme des Doms im Hintergrund.

Von dort ist es dann nicht weit zum Dom St. Martin von Tours, unserem 3. Kaiserdom. Der Dom ist eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika mit romanischen, gotischen und barocken Elementen in den Anbauten. Die Kathedrale ist Bischofssitz der Diözese Mainz.


Vorgängerbauten gab es seit dem 4. Jahrhundert. Der Ursprung dieses Doms geht auf das 10. /11. Jahrhundert zurück. Die Motivation für den Bau dieses Kaiserdoms war die gewachsene Bedeutung von Mainz, nachdem der Reichskanzler, der Erzbischof Willigis, der zuvor am ottonischen Hof gedient hatte, eine Residenz in Mainz aufschlug. Als Erzbischof und Reichserzkanzler wollte er mit diesem Kaiserdom das Krönungsrecht für den Römisch-Deutschen König erhalten und die Bedeutung der Kirche als "zweites Rom" erkennbar machen. Der Dom war an den damaligen Dom St. Peter in Rom angelehnt. Der Dom brannte allerdings 1009 bei den Weihefeierlichkeiten ab, wahrscheinlich durch die Festillumination. Erst unter seinem übernächsten Nachfolger, Erzbischof Bardo wurde der Bau 1036 erneut vollendet und unter Kaiser Konrad dem 2.  eingeweiht. Diesmal als Pfeilerbasilika, die sie noch heute ist.  

Weiter in Mainz

Montag, 1. April 2019

Tourauftakt 2019: Mittwoch 03.04. Feierabendtour, Sonntag 07.04. Paminatour

Tourauftakt 2019: Mittwoch 03.04. Feierabendtour, Sonntag 07.04. Paminatour

Die Zeit ist umgestellt, wir haben wieder Sommerzeit, abends ist es eine Stunde länger hell.
Am Mittwoch, 03.04. treffen wir uns wieder um 18 Uhr vor dem Umweltzentrum in der Kronenstraße 9. Der Wald südlich der Fritschlach Daxlanden ist voller Bärlauch. Vor Jahren stockte an dieser Stelle die Tour, soviel Bärlauch, da muss man einfach sammeln. Jetzt ist Bärlauchzeit, jetzt ist auch noch die Gefahr der Verwechslung mit Maiglöckchen gering. Also führt die Eröffnungs-Feierabendtour über die Fritschlach nach Neuburgweier.
Bärlauch sammelt jede und jeder auf eigene Gefahr und sollte sich gut auskennen. Ich will nicht am nächsten Tag etwas von einer dezimierten Fahrradgruppe nach dem Genuss in der Zeitung lesen :-)

Am Sonntag, 07.04. führt die Pamina-Tour treffen wir uns um 10 Uhr vor dem Umweltzentrum (Fahrradbüro) in der Kronenstraße 9. Wir radeln nach Neuburgweier und von dort mit der Fähre Neuburgweier - Neuburg hinüber ans Pfälzer Ufer. 
Von dort geht es weiter über das Elsass nach Seltz. In Seltz ist geplant, das Museum Haus Krumacker zu besuchen. Ausgrabungen brachten Keltenfunde an die Oberfläche, das wichtigste ist das Bronzeschwert aus der Bronzezeit. Ebenso waren die Römer hier, Seltz kommt vom römischen Kastell Saletio. Am ersten Sonntag im Monat öffnet das Museum um 14 Uhr. Wir können also vorher vespern. Normalerweise steht ein Picknickwagen am Fähranleger, sicherheitshalber sollte man aber was zu essen dabei haben. Zum Trinken sowieso. 
Hier der Link zum Museum Seltz Haus Krumacker.
In den letzten Jahren hat sich dieses Museum als unzuverlässig erwiesen, was die Öffnung am "Pamina-Sonntag" betrifft. Es kam einfach niemand zur Öffnungszeit. Einmal gab es dort andere Veranstaltungen, es hatte niemand Zeit für das Museum. Vielleicht haben wir dieses Jahr Glück. 
Falls wir wieder Pech haben, können wir zurück zum Wachthaus in Mothern, ein sehr interessantes Museum zum Rhein, den Mythen und Sagen beiderseits des Rheins und die Inspiration, die der Rhein Künstlern gegeben hat. Hier zum Link zum Museum Wachthaus am Rhein in Mothern.

Falls wir in Seltz Glück haben, geht es anschließend mit der GierSeil-Fähre nach Plittersdorf. Die Seilfähre hängt an einem Seil, das quer über den Strom gespannt ist und wird durch die Strömung angetrieben. Der Strom für die Steuerung wird mit Solarmodulen gewonnen. 

Weiter geht es über Rastatt, Ötigheim, Durmersheim nach Karlsruhe. Wem die 70 km zu weit sind, kann in Rastatt, Ötigheim, Bietigheim, Durmersheim in die Bahn steigen.

Dienstag, 29. Januar 2019

Bansky Frieder Burda Museum Baden-Baden "Love is in the Bin"

Bansky Frieder Burda Museum Baden-Baden "Love is in the Bin"

Bei Sotheby's in London wurde Ende 2018 das Bild "Girl with Balloon" versteigert. Kaum erhielt für 1,8 Mio EUR eine europäische Sammlerin den Zuschlag, begann das Bild sich selbst zu zerstören, es lief durch einen Schredder, der unsichtbar im unteren Bilderrahmen eingebaut war. Angeblich durch eine Funktionsstörung blockierte der Schredder, sodass das Bild nicht total zerstört wurde. Laut Bansky funktionierten die Tests mit Kopien. 
War Bansky selber bei der Auktion und startete per Funk dieses Zerstörungswerk? Nach der Auktion fiel ein Mann auf, der mit der Security in Streit geriet. Ein Mann mit Mantel und Hut. War es Bansky?
Das Bild heißt jetzt "Love is in the Bin". ("Die Liebe ist im Eimer")
Um die Jahrtausendwende besuchte ein Mann mit Hut und Mantel und einer großen Papiertüte eine große Galerie in New York. Am Abend hing in der Ausstellung ein neues Bild, was vorher nicht dort hing. Ein Bild eines Künstlers, der sich Bansky nannte.
Im Louvre in Paris, hing auf einmal eine zusätzliche Mona Lisa mit einem Smily. Auch hier wurde ein Mann mit Hut gesehen, der das Museum besuchte, wieder eventuell der Street-Art-Künstler Bansky. Es hing eine Weile dort.
In der Römischen Galerie tauchte auf einmal eine Höhlenmalerei auf, wo ein Bison mit einem Speer getötet wird, und unten ein Steinzeitmensch einen Einkaufswagen dorthin schiebt. In der aktuellen Diskussion, wie mit Kunstwerken umgegangen werden soll, die aus fremden Kulturen in unsere Museum gelangt sind, ist diese Satire vorausschauend.

Vom 5. Februar - 3. März 2019 ist dieses Bild im Frieder-Burda-Museum zu sehen. 

Ein lohnendes Ziel, was ich mit einer Radtour verbinden möchte.

Am Sonntag den 10.02. sah es ja am Morgen noch aus, als ob man es schaffen könnte, nach Baden-Baden zu radeln.
Aber der Gegenwind wurde stürmischer, kleine Regenschauer, sie wurden zwar weggepustet. Aber so kommt man nie an.

Bansky werde ich auf jeden Fall erleben, darum:

Nächsten Sonntag 17.02.2019 Frühlingswetter mit idealen Temperaturen über 10 Grad und Sonnenschein, ich habe vor, um 10 Uhr ab Umweltzentrum, Kronenstraße hin zu radeln. Wer zusammen mit mir hin radeln will, melde sich bitte bei mir :-)






Hier die persönlichen Eindrücke der Radtour am 17.02.2019 dorthin:



Streetart ist Kunst im öffentlichen Raum, allen zugänglich, wie alles in der Natur. Und so, wie der Mensch wilde Tiere einfängt, domestiziert und dann für Touristen ausstellt und damit die Wildheit aus der Natur entfernt, geht es auf dem Kunstmarkt zu. Kunstwerke werden von Millionären nach nicht immer nachvollziehbaren Intentionen gekauft, dann in Galerien und anderen Orten den Touristen gezeigt. Oder sie verschwinden an Orten, wo sie wie ein Haustier bequem um den Besitzer sind, der sich dazu nicht mehr bewegen muss. Als Straßenkünstler verkaufte er oft Bilder, um sich was zum Essen kaufen zu können oder zum Friseur zu gehen. Und dann landet ein Bild aus irgendeinem Grund in einer Auktion, erzielt einen pervers hohen Preis, er hatte vor, in diesem Fall, das Kunstwerk zu zerstören. Das ist ihm in diesem Fall nicht ganz gelungen, es wurde beim Mädchen mit dem Ballon zu einem neuen Kunstwerk Love is in the Bin.
Für mich war es nicht nur das Erlebnis, dieses gewandelte Bild in Natura zu sehen, sondern auch die ganzen Informationen um Bansky, auch sein Einsetzen für die Menschen in den Kriegsgebieten in Syrien, im Nahen Osten. Für die Not der Flüchtlinge war dann auch die freiwillige Spende bei diesem Bild, die Vorgabe von Bansky ist ja, dafür keinen Eintritt zu verlangen.

Freitag, 7. Dezember 2018

Weihnachtstreffen für alle, die mitgeradelt sind, am FR 07.12.2018 18:30 h im Schlosscafé

Weihnachtstreffen für alle, die mitgeradelt sind, am FR 07.12.2018  18:30 h im Schlosscafé

Frühling, Sommer, Herbst sind die Zeiten,
genussvoll wir die Räder reiten.
Im Winter dann, kühl, dunkel zur Abendstund',
wenn der innere Schweinehund
jedes mal will uns verlocken,
statt draußen lieber drin zu hocken,
dann wurde es Zeit, ihr wisst es schon,
das Weihnachtstreffen zur Tradition.

Doch dieses Jahr der Sommer ist ewig,
im November im Freibad ist's noch vergnüglich,
Radtouren sind nicht nur möglich, sie machen Lust, das ist doch klar,
ich muss noch nachholen, so wie dieses Jahr war;
gerupft hat's mich auf vielerlei Weise,
so schön das Jahr war, es war auch sch… .
Da denkt man noch gar nicht ans Ende der Zeiten,
und was es da gilt noch vorzubereiten.

Ich hab natürlich daran gedacht, im Schloss nachgefragt,
das Weihnachtstreffen ist somit angesagt:

Zum Stadtjubiläum 2015 war es zum ersten Mal im Schlosscafé. Und so, wie seitdem jedes Jahr die Schlosslichtspiele sind, feiern wir unser Treffen zum Jahresausklang jetzt auch zum vierten Male im Schlosscafé. Die Atmosphäre ist einfach schön und ruhig. Man hat Platz, es ist irgendwie familiär. Und italienisch schmeckt immer.

Da vor allem auch das Schlosscafé wissen muss, wieviele kommen, bitte ich, sich bei mir zu melden, wer kommt, damit ich den Überblick habe.

Also bitte anmelden !
Wer immer auf unseren ADFC-Touren mitgeradelt ist oder auch bei der Critical Mass und dem es bei uns gefällt, ist willkommen. Begegnungen, miteinander quatschen, entspannen, Lust tanken :-)
Wir treffen uns am Freitag 07. Dezember 2018 um 18:30 im Schlosscafé.
Es wird ein großer Tisch zusammengestellt. Und Kinder haben genügend Auslauf. 

Falls jemand doch noch spontan Lust bekommen, dann einfach vorbeikommen. Wir sind ja da :-)

Am 15. Dezember sind wir in einer kleinen Gruppe wieder zunächst zum Vogtsbauernhof und dann nach Gengenbach gefahren. Es war wieder schön und für jeden Geschmack etwas dabei. Für mich war Andy Warhol wieder das, wofür es sich lohnt hinzufahren. Das ist noch mit zum 6. Januar möglich. Besonders auch die Führung im Museum Haus Löwenberg zu Andy Warhol, dessen Zyklus im Adventskalender dieses 3. Jahr ausläuft. Der Vortrag ist äusserst interessant und neugierig machend. Man erfährt dabei auch viel, was so im Hintergrund passiert.
Und Gengenbach wird mit jedem Advent nochmal eine Stufe schöner, die Fachwerkhäuser mit den beleuchteten Fenstern wirkt wie auf einer Modellanlage.


Und noch ein Ausflug nach Gengenbach Adventskalender und Vogtsbauernhof:
In Gengenbach öffnet wie in jedem Jahr der weltgrößte Adventskalender in den Fenstern des historischen Rathauses jeden Abend mit einer stimmungsvollen Zeremonie ein Fenster. In diesem Jahr ist es wieder "Andy Warhol", das dritte und letzte Jahr dieses Zyklus. Es sind diesmal Frühwerke aus seiner Zeit als Illustrator in New York.
Dazu gehört natürlich auch ein Rundgang durch die malerische mittelalterliche Altstadt und das schlendern über den Weihnachtsmarkt.

Im Museum Haus Löwenberg gegenüber dem historischen Rathaus gibt es neben dem Knödelfresser, der Über-Kopf-Kugelbahn und anderem Ausstellungen unter dem Motto "Schauen und Staunen".


Ich fahre auf jeden Fall wieder hin.


Am Wochenende 14.12. - 16.12.2018 ist außerdem im Vogtsbauernhof Gutach der bäuerliche Weihnachtsmarkt mit Veranstaltungen.


Mit der Schwarzbaldbahn ist Gengenbach stressfrei zu erreichen, wir können mit dem BW-Ticket hin und zurück fahren. Am Vogtsbauernhof-Wochenende ist außerdem auch die Bahnstation dort eröffnet. Wenn man nicht noch radeln will, ist somit alles auf kurzen Wegen zu Fuß erreichbar.


Der Zeitplan für den 15.12.2018 würde dann so aussehen:

11:09 HBF mit der Schwarzwaldbahn zum Vogtsbauernhof
12:39 sind wir dort

15:16 Vogtsbauernhof - Hausach - Gengenbach

15:46 jetzt haben wir für Gengenbach bis 18 Uhr Zeit. Da lohnt sich auf jeden Fall das Museum Haus Löwenberg.
18:00 ist dann die berühmte und berührende Türöffnungszeremonie.

18:53 Gengenbach - HBF, Ankunft 19:49


Damit ich weiss, für wieviele Personen ich Baden-Württemberg-Tickets kaufen muss, bitte bis spätestens 10:50 an der Bahnhofsbuchhandlung sein!

Hinweis: Wenn man den Museumspass hat, sind der Vogtsbauernhof und das Museum Haus Löwenberg frei.