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Dienstag, 29. Januar 2019

Bansky Frieder Burda Museum Baden-Baden "Love is in the Bin"

Bansky Frieder Burda Museum Baden-Baden "Love is in the Bin"

Bei Sotheby's in London wurde Ende 2018 das Bild "Girl with Balloon" versteigert. Kaum erhielt für 1,8 Mio EUR eine europäische Sammlerin den Zuschlag, begann das Bild sich selbst zu zerstören, es lief durch einen Schredder, der unsichtbar im unteren Bilderrahmen eingebaut war. Angeblich durch eine Funktionsstörung blockierte der Schredder, sodass das Bild nicht total zerstört wurde. Laut Bansky funktionierten die Tests mit Kopien. 
War Bansky selber bei der Auktion und startete per Funk dieses Zerstörungswerk? Nach der Auktion fiel ein Mann auf, der mit der Security in Streit geriet. Ein Mann mit Mantel und Hut. War es Bansky?
Das Bild heißt jetzt "Love is in the Bin". ("Die Liebe ist im Eimer")
Um die Jahrtausendwende besuchte ein Mann mit Hut und Mantel und einer großen Papiertüte eine große Galerie in New York. Am Abend hing in der Ausstellung ein neues Bild, was vorher nicht dort hing. Ein Bild eines Künstlers, der sich Bansky nannte.
Im Louvre in Paris, hing auf einmal eine zusätzliche Mona Lisa mit einem Smily. Auch hier wurde ein Mann mit Hut gesehen, der das Museum besuchte, wieder eventuell der Street-Art-Künstler Bansky. Es hing eine Weile dort.
In der Römischen Galerie tauchte auf einmal eine Höhlenmalerei auf, wo ein Bison mit einem Speer getötet wird, und unten ein Steinzeitmensch einen Einkaufswagen dorthin schiebt. In der aktuellen Diskussion, wie mit Kunstwerken umgegangen werden soll, die aus fremden Kulturen in unsere Museum gelangt sind, ist diese Satire vorausschauend.

Vom 5. Februar - 3. März 2019 ist dieses Bild im Frieder-Burda-Museum zu sehen. 

Ein lohnendes Ziel, was ich mit einer Radtour verbinden möchte.

Am Sonntag den 10.02. sah es ja am Morgen noch aus, als ob man es schaffen könnte, nach Baden-Baden zu radeln.
Aber der Gegenwind wurde stürmischer, kleine Regenschauer, sie wurden zwar weggepustet. Aber so kommt man nie an.

Bansky werde ich auf jeden Fall erleben, darum:

Nächsten Sonntag 17.02.2019 Frühlingswetter mit idealen Temperaturen über 10 Grad und Sonnenschein, ich habe vor, um 10 Uhr ab Umweltzentrum, Kronenstraße hin zu radeln. Wer zusammen mit mir hin radeln will, melde sich bitte bei mir :-)






Hier die persönlichen Eindrücke der Radtour am 17.02.2019 dorthin:



Streetart ist Kunst im öffentlichen Raum, allen zugänglich, wie alles in der Natur. Und so, wie der Mensch wilde Tiere einfängt, domestiziert und dann für Touristen ausstellt und damit die Wildheit aus der Natur entfernt, geht es auf dem Kunstmarkt zu. Kunstwerke werden von Millionären nach nicht immer nachvollziehbaren Intentionen gekauft, dann in Galerien und anderen Orten den Touristen gezeigt. Oder sie verschwinden an Orten, wo sie wie ein Haustier bequem um den Besitzer sind, der sich dazu nicht mehr bewegen muss. Als Straßenkünstler verkaufte er oft Bilder, um sich was zum Essen kaufen zu können oder zum Friseur zu gehen. Und dann landet ein Bild aus irgendeinem Grund in einer Auktion, erzielt einen pervers hohen Preis, er hatte vor, in diesem Fall, das Kunstwerk zu zerstören. Das ist ihm in diesem Fall nicht ganz gelungen, es wurde beim Mädchen mit dem Ballon zu einem neuen Kunstwerk Love is in the Bin.
Für mich war es nicht nur das Erlebnis, dieses gewandelte Bild in Natura zu sehen, sondern auch die ganzen Informationen um Bansky, auch sein Einsetzen für die Menschen in den Kriegsgebieten in Syrien, im Nahen Osten. Für die Not der Flüchtlinge war dann auch die freiwillige Spende bei diesem Bild, die Vorgabe von Bansky ist ja, dafür keinen Eintritt zu verlangen.

Freitag, 7. Dezember 2018

Weihnachtstreffen für alle, die mitgeradelt sind, am FR 07.12.2018 18:30 h im Schlosscafé

Weihnachtstreffen für alle, die mitgeradelt sind, am FR 07.12.2018  18:30 h im Schlosscafé

Frühling, Sommer, Herbst sind die Zeiten,
genussvoll wir die Räder reiten.
Im Winter dann, kühl, dunkel zur Abendstund',
wenn der innere Schweinehund
jedes mal will uns verlocken,
statt draußen lieber drin zu hocken,
dann wurde es Zeit, ihr wisst es schon,
das Weihnachtstreffen zur Tradition.

Doch dieses Jahr der Sommer ist ewig,
im November im Freibad ist's noch vergnüglich,
Radtouren sind nicht nur möglich, sie machen Lust, das ist doch klar,
ich muss noch nachholen, so wie dieses Jahr war;
gerupft hat's mich auf vielerlei Weise,
so schön das Jahr war, es war auch sch… .
Da denkt man noch gar nicht ans Ende der Zeiten,
und was es da gilt noch vorzubereiten.

Ich hab natürlich daran gedacht, im Schloss nachgefragt,
das Weihnachtstreffen ist somit angesagt:

Zum Stadtjubiläum 2015 war es zum ersten Mal im Schlosscafé. Und so, wie seitdem jedes Jahr die Schlosslichtspiele sind, feiern wir unser Treffen zum Jahresausklang jetzt auch zum vierten Male im Schlosscafé. Die Atmosphäre ist einfach schön und ruhig. Man hat Platz, es ist irgendwie familiär. Und italienisch schmeckt immer.

Da vor allem auch das Schlosscafé wissen muss, wieviele kommen, bitte ich, sich bei mir zu melden, wer kommt, damit ich den Überblick habe.

Also bitte anmelden !
Wer immer auf unseren ADFC-Touren mitgeradelt ist oder auch bei der Critical Mass und dem es bei uns gefällt, ist willkommen. Begegnungen, miteinander quatschen, entspannen, Lust tanken :-)
Wir treffen uns am Freitag 07. Dezember 2018 um 18:30 im Schlosscafé.
Es wird ein großer Tisch zusammengestellt. Und Kinder haben genügend Auslauf. 

Falls jemand doch noch spontan Lust bekommen, dann einfach vorbeikommen. Wir sind ja da :-)

Am 15. Dezember sind wir in einer kleinen Gruppe wieder zunächst zum Vogtsbauernhof und dann nach Gengenbach gefahren. Es war wieder schön und für jeden Geschmack etwas dabei. Für mich war Andy Warhol wieder das, wofür es sich lohnt hinzufahren. Das ist noch mit zum 6. Januar möglich. Besonders auch die Führung im Museum Haus Löwenberg zu Andy Warhol, dessen Zyklus im Adventskalender dieses 3. Jahr ausläuft. Der Vortrag ist äusserst interessant und neugierig machend. Man erfährt dabei auch viel, was so im Hintergrund passiert.
Und Gengenbach wird mit jedem Advent nochmal eine Stufe schöner, die Fachwerkhäuser mit den beleuchteten Fenstern wirkt wie auf einer Modellanlage.


Und noch ein Ausflug nach Gengenbach Adventskalender und Vogtsbauernhof:
In Gengenbach öffnet wie in jedem Jahr der weltgrößte Adventskalender in den Fenstern des historischen Rathauses jeden Abend mit einer stimmungsvollen Zeremonie ein Fenster. In diesem Jahr ist es wieder "Andy Warhol", das dritte und letzte Jahr dieses Zyklus. Es sind diesmal Frühwerke aus seiner Zeit als Illustrator in New York.
Dazu gehört natürlich auch ein Rundgang durch die malerische mittelalterliche Altstadt und das schlendern über den Weihnachtsmarkt.

Im Museum Haus Löwenberg gegenüber dem historischen Rathaus gibt es neben dem Knödelfresser, der Über-Kopf-Kugelbahn und anderem Ausstellungen unter dem Motto "Schauen und Staunen".


Ich fahre auf jeden Fall wieder hin.


Am Wochenende 14.12. - 16.12.2018 ist außerdem im Vogtsbauernhof Gutach der bäuerliche Weihnachtsmarkt mit Veranstaltungen.


Mit der Schwarzbaldbahn ist Gengenbach stressfrei zu erreichen, wir können mit dem BW-Ticket hin und zurück fahren. Am Vogtsbauernhof-Wochenende ist außerdem auch die Bahnstation dort eröffnet. Wenn man nicht noch radeln will, ist somit alles auf kurzen Wegen zu Fuß erreichbar.


Der Zeitplan für den 15.12.2018 würde dann so aussehen:

11:09 HBF mit der Schwarzwaldbahn zum Vogtsbauernhof
12:39 sind wir dort

15:16 Vogtsbauernhof - Hausach - Gengenbach

15:46 jetzt haben wir für Gengenbach bis 18 Uhr Zeit. Da lohnt sich auf jeden Fall das Museum Haus Löwenberg.
18:00 ist dann die berühmte und berührende Türöffnungszeremonie.

18:53 Gengenbach - HBF, Ankunft 19:49


Damit ich weiss, für wieviele Personen ich Baden-Württemberg-Tickets kaufen muss, bitte bis spätestens 10:50 an der Bahnhofsbuchhandlung sein!

Hinweis: Wenn man den Museumspass hat, sind der Vogtsbauernhof und das Museum Haus Löwenberg frei.




Mittwoch, 21. November 2018

Tour Waghäusel Eremitage 2019

Tour Waghäusel Eremitage 2019

Hier werden die Touren beschrieben, die ich in 2019 durchführe.


Tour Waghäusel Eremitage  47 km, hin- und zurück 84 km

Termin: SO 22.09.2019 um 10 Uhr am ADFC-Büro (Umweltzentrum) Kronenstr. 9. Anmeldung bitte per email, vor allem, wenn die Führung gewünscht wird, dann schon einige Wochen vorher anmelden, damit ich eine Chance habe, einen Termin zu bekommen.

Hin über Rhein 47 km Leopoldshafen - Rußheim - Huttenheim - Philippsburg - Waghäusel Eremitage

Zurück 37 km über Wiesental - Graben-Neudorf.
Man kann auch mit der Bahn zurückfahren, es gilt der KVV-Tarif. Stundentakt.

Die Strecke ist eben und geht auf dem Hinweg durch die Rheinauen.
In der Eremitage (barockes Jagd- und Lustschloss von 1724) sind im Küchenbau immer verschiedene Ausstellungen. In der Heckerstube gibt es Kaffee und Kuchen. Wenn wir eine Gruppe ab 10 Personen sind, können wir eine Führung bekommen. Auswahl aus den Themen
a) Entstehungsgeschichte Eremitage Waghäusel,
b) Badische Revolution - Freiheitskämpfe in Waghäusel 1849,
c) Geschichte Südzucker.
Wenn die Führung gewünscht wird, bitte mindesten 2 Wochen vorher melden, besser noch früher, damit ich das organisieren kann. Die Führung kostet 3 EUR (Minimum 30 EUR).
Die Führung dauert 1,5 Stunden und beginnt um 14 Uhr 
Öffnungszeit Eremitage Küchenbau 14-18 h. 
Die Eremitage in Waghäusel ist ein durch Damian Hugo Philipp von Schönborn ab 1724 errichtetes barockes Jagd- und Lustschloss.



Die Eremitage
Im Garten wurde 1999 zum 150-jährigen Gedenken ein Denkmal zur Schlacht von Waghäusel aufgestellt. Diese Schlacht 1849 war der letzte Kampf der Badischen Revolution von 1848.
In der Heckerstube habe ich mich mit Walnuß-Strudel, Apfelstrudel und heisser Schokolade mit Sahne gestärkt.

Um die Eremitage stehen die Kavaliershäuser. Dieser Küchenbau beherbergt die Ausstellungen und hier gibt es Kaffee und Kuchen,

Dienstag, 20. November 2018

Tour Bodensee 2019 Überlingen - Unteruhldingen Pfahlbauten


Tour Bodensee Radolfzell - Allensbach - Wallhausen - Fähre - Überlingen - Unteruhldingen (Pfahlbauten) - Meersburg - Fähre - Staad - Konstanz  45 km

Termin: SA 27.07.2019

Weitgehend eben, aber nach Wallhausen mit etwas Steigungen, auch von Staad hoch zum Radweg nach Konstanz. 100 hm. In Unteruhldingen können wir das Pfahlbaumuseum besuchen.

Anreise per Schwarzwaldbahn ab HBF KA Buchhandlung, Anmeldung nötig, bevorzugt per email.

Hier Eindrücke aus einer Vortour:


Blick auf die Mainau

Fahrräder in der Fähre Wallhausen - Überlingen

Fähranfahrt nach Überlingen

Überlingen, der Reiter vom Bodensee (Martin Walser) vom Bildhauer Peter Lenk



Pfahlbauten in Unteruhldingen

(Hinweis, durch anklicken kann man die Bilder vergrössern)

Sonntag, 23. September 2018

Tour de Murg SO 23.09.2018

Tour de Murg SO 23.09.2018

DIESE TOUR FÄLLT LEIDER AUS
Es lief alles so gut, ich machte Fortschritte, die Schwellung im linken Bein ist dank eisernem Training mit Schwimmen, Radfahren, Nordsee im Watt schon fast ok. Ich dachte, ich habe die Unbill von 2018 hinter mir auf dem Weg in eine Zukunft zum freuen.
Und jetzt breche ich mir den Mittelfinger der rechten Hand. Die ambulante OP ist am Freitag vor der Tour. In begrenztem Umfang radle ich damit, um meinen Trainingsstand zu erhalten. Aber eine Tour wie diese mit Abfahrten ist unverantwortlich, mit der rechten Hand in der Schiene kann ich nicht bremsen und auch nicht richtig schalten. Zudem würde ich die Hand überlasten.
Es lief alles so gut, ich brauchte das nach allem, was passiert ist. Es wurde jäh unterbrochen. Ich bin untröstlich. 2018 könnte man streichen, zu vieles negative ist passiert. Aber es ist das Leben, ich muss es so nehmen. Es war ja auch vieles gut. Über die Bilanz muss man vielleicht später zurück blicken. Ich bin nicht alleine, sehr viele gute Menschen sind um mich. Und vor allem, es geht weiter, und kann jetzt nur besser werden. Ich werde mehr auf mich aufpassen. Das tue ich zwar, ich werde es verbessern, versprochen, ich will ja auch für euch da sein :-)
5.10. 2 Wochen seit der OP. Halbzeit, wenn alles glatt geht. Am 9.10. beginnt die Krankengymnastik der Hand.

Das wäre es gewesen:

Treffpunkt HBF Buchhandlung 8:45. Bahn: Murgtal-Fahrrad-Express. Dieser Zug kommt von Ludwigshafen und fährt nach Freudenstadt.
Er hat nur eine Minute Aufenthalt, wir müssen also rechtzeitig da sein.
Der Murgtal-Fahrrad-Express ist keine S-Bahn sondern ein Regionalexpress der Deutschen Bahn, der RE 7 (38959), der um 9:05 in Karlsruhe auf Gleis 8 abfährt. Dieser Zug hat unter anderem 2 Waggons, wo Fahrräder eingehängt werden können und somit erheblich mehr Kapazität als die S-Bahnen. Die Waggons sind Hochflurwagen alter Bauart, dafür haben aber die Fahrradabteile eine breite Schiebetür.
Dieser Zug ist auch einiges schneller als die S-Bahn, er hat weniger Halte und fährt schneller. Nächster Halt ist in Rastatt um 9:24 Gleis 6. 
Eine Anmeldung ist unbedingt notwendig, da ich die entsprechende Anzahl Regio-X-Plus Tickets besorgen muss.
Wir fahren bis Baiersbronn und ab da mit dem Fahrrad nach Rastatt und von dort bei Lust weiter über Ötigheim, Durmersheim nach Karlsruhe.

Wir radeln ab Beiersbronn an der Murg entlang. Von da sind es bis Rastatt knapp 60 km. Bis Karlsruhe sind es dann knapp 90 km.
Auch wenn die Strecke tendenziell bergab geht, sind doch einige knackige Anstiege dabei.
Vor allem hinter Forbach. Hier wird ein Tal überquert. Die Talbrücke ist eine Bundesstraße ohne Standstreifen und für Fahrräder nicht unbedingt geeignet. Deswegen geht der Radweg über den Talschluss bergauf auf einer unbefestigten Straße und dann natürlich auch wieder runter.
Bevor es lange hoch geht, verlockt die Alte Felsenstraße. Die habe ich dann doch mal ausprobiert. Moderates Kopfsteinpflaster ist ok. Duzende Kletterer erklimmen die Felsen an der Straße. Man kommt an der anderen Seite des Tals an, unter der Bundesstraße hindurch am Freizeitbad Montana. Geht doch auch ohne Steigung freute ich mich. Aber am Ende des Parkplatzes geht es wieder auf die Bundesstraße. Immer noch ohne Randstreifen. Also doch nichts, es ist viel Verkehr, auch Motorräder. Ich bin umgedreht, auch andere, die der Versuchung erlegen sind. Der Brunnenweg mit der Steigung ist also der einzige sichere Radweg.

Dass wir einen heißen und trockenen Sommer hatten, hat man unter anderem am Kneippbecken unterwegs gemerkt. Ich freute mich darauf, meinen Beinen was gutes zu tun. Doch das Wasserbecken war so gut wie leer. Für die Arme reichte es noch, doch im Becken, wo man normalerweise durch das kalte Wasser watet, war nur ein Rinnsal, dass es kaum bis zum Abfluss schaffte, ohne vorher zu verdunsten. Ich ließ das Wasser nur über die Füße plätschern. Mal sehen, ob bis zur Tour sich das Becken füllen kann und wird.



Unterwegs war auf meiner Vortour ein großes Treffen von historischen Traktoren, Bulldogs und Unimogs
 Impressionen der Strecke





 Immer entlang der Murg, vorbei an malerischen Landschaften, Felsen, Schluchten
und vorbei an einem Lager für Brennstäbe und spaltbarem Material :-) 
Schloss Eberstein über Gernsbach