Montag, 20. September 2021

Waghäusel Eremitage, 26.09.2021

SO 26.09.2021 Tour Eremitage Waghäusel 40 km, hin- und zurück 80 km

Der Rückblick auf unsere Tour am 26.09.2021

Man soll sich nicht von negativen Wettervorhersagen abschrecken lassen. Für Südwesten waren Regenfälle vorhergesagt, aber Waghäusel liegt ja nördlich von Karlsruhe. Also ließ sich fast niemand abschrecken und wir radelten zu sechst gut gelaunt los. Es war warm, die Sonne kam immer wieder raus und am Ziel, der Eremitage, hätten wir schon fast Sonnencreme gebraucht. Aus Karlsruhe erfuhren wir, dass es dort so richtig regnete. Picknick beim Denkmal der Revolution von 1849. Geschichte und Geschichten waren jetzt angesagt, auch die Ausstellung im Museum im Küchenbau. Mit leckerem Kuchen und Getränken im Garten stärkten wir uns. Doch dann die ersten Regentropfen. Ich blieb trotzdem optimistisch, es war ja nur schwach und nur sporadisch. Warm war es außerdem. Wir können ja Glück haben und bleiben immer nur am Rand, meinte ich. Mit dieser Zuversicht radelte ich dann alleine zurück, alle anderen gingen auf Nummer sicher und nahmen den Zug. Schade. Ich kam ebenfalls trocken zu Hause an, und hatte eine schöne Radtour durch einen Wald, der wie ein Regenwald dampfte. Die Sonne kam immer wieder raus, die Tropfen, der Dampf funkelten in den Sonnenstrahlen. Es fehlten jetzt nur noch Papageien, dann wäre die Illusion perfekt gewesen :-) Ich war froh, zurück geradelt zu sein.


Und das war die Ankündigung und Beschreibung:   


SO 26.09.2021 Tour Eremitage Waghäusel 40 km, hin- und zurück 80 km

Die Landmarke der Silotürme der Zuckerfabrik gibt es nicht mehr.  Ebenso wenig die Kühltürme von Philippsburg. Die Eremitage mit den Kavaliershäusern steht jetzt wieder für sich. In Waghäusel war auch die letzte Schlacht der badischen Revolution 1849.

In der Eremitage ist zur Zeit eine Ausstellung über die Geschichte der Comics, Wilhelm Busch, Struwwelpeter von Dr. Heinrich Hoffmann, die Ursprünge und die Verwendung spätere Generationen von Satire, Karikatur. Gerade der Struwwelpeter lieferte die Vorlage für Satire, unter vielen für die 68er, aber auch 1941 in England für den Struwwelhitler - A Nazi Story Book by Dr. Schrecklichkeit. Und vieles weitere Interessantes.

Hinweis: Für den Besuch der Eremitage ist Maske und 3G-Nachweis erforderlich.

Über die Grabener Allee kommt man durch den Hardtwald nach Graben-Neudorf  und dann über Wiesenthal nach Waghäusel. Zurück kann man über den gleichen Weg radeln oder über Linkenheim - Hochstetten und Eggenstein - Leopoldshafen. 

Start Fahrradbüro, Welfenstraße 13 um 10 Uhr 

Bitte Picknick mitnehmen und Masken, damit wir auf der sicheren Seite sind. Solange die Inzidenzen über 50 liegen, gelten zusätzlich zur Erfassung der Kontaktdaten auch die 3G-Regeln.

 

 

Tour Waghäusel Eremitage 2021

Die Bilder, Beschreibung sind von der letzten Tour, die wir 2019 durchgeführt haben.

Über den Hardtwald sind es 35 km. Wenn man über den Rhein (Leopoldshafen, Hochstellten) radelt, sind es 45 km.

Wir treffen uns am 26.09.2021 am ADFC-Büro in der Welfenstraße 13

Es gelten die Corona-Sicherheitsmaßnahmen:

Touren 2021 - www.cornelius-berkmann.de

Ob die Tour durchgeführt werden kann, hängt von der Corona-Lage ab. Der Inzidenzwert muss unter 50 liegen.

Hinweis: Aufgrund des Impffortschritts werden die Touren auch bei Inzidenzen über 50 durchgeführt. Um dennoch bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten, auch wenn beim Radeln keine Masken getragen werden, müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzlich zu den Kontaktdaten einen 3G-Nachweis (Geimpft, Genesen oder Getestet ( nicht älter als 24 Stunden, kein Selbsttest)),  mitbringen.

Öffnungszeit Eremitage Küchenbau 14-18 h. 
In der Eremitage ist zur Zeit eine Ausstellung über die Geschichte der Comics, Wilhelm Busch, Struwwelpeter von Dr. Heinrich Hoffmann, die Ursprünge und die Verwendung spätere Generationen von Satire, Karikatur. Gerade der Struwwelpeter lieferte die Vorlage für Satire, unter vielen für die 68er, aber auch 1941 in England für den Struwwelhitler - A Nazi Story Book by Dr. Schrecklichkeit. Und vieles weitere Interessantes.


Die Eremitage in Waghäusel ist ein durch Damian Hugo Philipp von Schönborn ab 1724 errichtetes barockes Jagd- und Lustschloss.




Die Eremitage
Im Garten wurde 1999 zum 150-jährigen Gedenken ein Denkmal zur Schlacht von Waghäusel aufgestellt. Diese Schlacht 1849 war der letzte Kampf der Badischen Revolution von 1848/ 1849. Siehe unten die Information
In der Heckerstube habe ich mich mit Walnuß-Strudel, Apfelstrudel und heisser Schokolade mit Sahne gestärkt.

Um die Eremitage stehen die Kavaliershäuser. Dieser Küchenbau beherbergt die Ausstellungen und hier gibt es Kaffee und Kuchen,

Geschichte der Eremitage von Waghäusel:

Den Grundstein zur Eremitage in Waghäusel legte am 26. September 1724 Damian Hugo Philipp von Schönborn, von 1719 - 1743 - Fürstbischof von Speyer. Bereits 1720 hatte er die Residenz von Speyer nach Bruchsal verlegt und dort mit dem Schlossbau begonnen. Damian Hugo überzog das Hochstift Speyer mit einem Alleesystem, das die neue Residenz Bruchsal mit herrschaftlichen Anlagen wie Schloss Kislau in Bad Schönborn, Altenbürg und die Eremitage in Waghäusel verband und den Wald erschloss.

Die Speyerer Fürstbischöfe suchten in ihrer Waghäuseler Eremitage in unmittelbarer Nähe zu Wallfahrtskirche und Kloster sowohl Ruhe für religiöse Übungen wie Entspannung durch die Jagd.

Michael Ludwig Rohrer aus Rastatt, u. a. Hofbaumeister der Markgräfin Sibylla Augusta von Baden-Baden, plante die erste Anlage der Waghäuseler Eremitage, die von 1724-1729 erbaut wurde - ein sechzehneckiger Hauptbau mit acht "Eremitenpavillons". Stilprägend war das Sommerschloss Marly-le-Roi, geschaffen vom französischen König Ludwig XIV - eine aufgelockerte Bauweise in Form eines von Pavillons umgebenen Hauptbaus. Wohl durch den Würzburger Barockbaumeister Balthasar Neumann angeregt, ließ Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn schon 1730 anstelle der kleinen sehr einfachen Eremitenhäuschen vier zweistöckige Kavalierpavillons mit quadratischem Grundriss errichten - “Küchenbau", "Garde zu Pferd und Fuß", "Fremdenbau" und "Cavalierbau". Im Jahr 1747 beauftragte Fürstbischof Franz Christoph von Hutten seinen Architekten Balthasar Neumann mit einer Erweiterung des Hauptbaus mit vier Flügeln. Die 4 Kavalierhäuser wurden ebenfalls um den hinteren Teil außerhalb der Ringmauer vergrößert.
Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurde das Hochstift Speyer aufgelöst, dessen rechtsrheinischer Teil mit Waghäusel fiel an den badischen Staat. Die Eremitage, für die man danach zunächst keine Verwendung mehr fand, entging der Versteigerung für einen geplanten Abriss nur dank des Einsatzes des Geheimen Finanzrates Bürklin

Im Jahr 1837 kaufte die "Badische Gesellschaft für Zuckerfabrikation" die rund 13 Hektar große Schlossanlage vom badischen Staat. 


Die ersten Produktionsgebäude für die Zuckerherstellung entstanden im ehemaligen Ökonomiehof. Im Lauf der Jahre mussten alle barocken Wirtschaftsgebäude neuen Industriebauten weichen. Die Grundlinien der barocken Anlage und einige Reste der Wegeachsen konnten sich aber überraschend deutlich in der Struktur der Fabrikanlage halten. Zwischen den Fabrikanlagen blieben einzig der Eremitage-Hauptbau, der von der Fabrikverwaltung genutzt wurde, und die Kavalierhäuser, die als Werkswohnungen dienten, erhalten.

Im südwestlichen "Fremdenbau" wohnten zeitweise die Fabrikdirektoren. Er wurde in den 1870er Jahren nochmals verlängert und erhielt eine Veranda in zierlicher Wintergartenarchitektur in Form der Gründerzeit. Das nordwestliche Kavalierhaus wurde 1968 abgerissen, um einem Melassetank Platz zu machen. Die übrigen drei Kavalierhäuser entgingen dem schon geplanten Abriss und wurden von 1988 bis 1992 mit Mitteln der Südzucker AG, der Stadt Waghäusel, der Denkmalstiftung Baden-Württemberg und des Landesdenkmalamtes renoviert.

Der Hauptbau der Eremitage blieb lange im Wesentlichen unverändert. Im Jahr 1860 richtete die Direktion der Zuckerfabrik für die protestantischen Beschäftigten, eine Minderheit in der überwiegend katholischen Gegend, einen Betsaal im Erdgeschoss mit eigenem Zugang und später auch eigener Kirchenglocke ein. Er wurde bis zur Fertigstellung der Waghäuseler Friedenskirche 1967 genutzt.
In den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts beschäftigte die Zuckerfabrik Waghäusel fast 1000 Mitarbeiter und war damit eine der großen Fabrikanlagen des badischen Raums. 

Die bis 1995 bestehende Zuckerfabrik Waghäusel verkaufte 1997 das gesamte Gelände inklusive der Eremitage an die Stadt Waghäusel.




1997 verkaufte die Südzucker AG das Zuckerfabrikgelände einschließlich der Eremitage an die Stadt Waghäusel, die über Jahre mit Zuschüssen des Landes Baden-Württemberg umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der denkmalgeschützten Schlossanlage durchführte. Zunächst wurden am Hauptbau Dächer, Fenster, Sockel, Verputz und Farbgebung erneuert. Im Jahr 2004 erhielt die Rotunde des Hauptbaus einen neuen, dem historischen Vorbild nachempfundenen Dachstuhl aus Stahl und Holz. Die seit dem Umbau in den 1920er Jahren zugeschütteten Teile des Kellers unter dem Eingangsbereich und Reste des von Balthasar Neumann konzipierten Treppenhauses wurden freigelegt. Im Bauschutt fanden sich dort noch Kacheln und Putzreste der Originalausstattung des 18. Jahrhunderts. Man entdeckte und sicherte die Reste des für die Zeit um 1750 überaus fortschrittlichen Kanalsystems. Teile des historischen Achsensystems der Anlage wurden durch Pflanzung von Baumalleen wiederhergestellt. Die Innensanierung des Hauptbaus dauerte von Mitte 2010 bis Ende 2013, dabei wurden historische Befunde freigelegt und konserviert. Seit Januar 2014 wird die Eremitage nach und nach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.



Badische Revolution 1849: Gefecht bei Waghäusel.


Als die Hegemonialmächte Preußen und Österreich die Verfassung der Paulskirche ablehnten, brach die dritte Revolution, die Badische Revolution aus. Fast die ganze Badische Armee wechselte zu den Aufständischen, außerdem fiel die Festung Rastatt an die Revolutionären, sodass 45.000 Soldaten zur Verfügung stand, sowie Munition und Geschütze, von denen allerdings nur 50 einsatzbereit waren. Da die Offiziere nicht übergelaufen waren, musste deren Aufgabe von Unteroffizieren durchgeführt werden. Diese hatten allerdings nicht die Kenntnisse und Erfahrungen eines Offiziers.


Sie standen den Preußen, Bayern, Hessen mit 70.000 Mann und 126 Geschützen gegenüber, die auf der linken Rheinseite standen. In einem taktischen Überraschungsangriff wechselten die Preußen am 21.06.1849 unter Generalleutnant Moritz von Hirschfeld in Germersheim über den Rhein. Sein Corps näherte sich Bruchsal, als sie bei Waghäusel bei der Zuckerfabrik von der Hauptmacht der badischen Revolutionsarmee unter General Ludwik Mieroslawski  angegriffen wurden. Es gelang den Badenern zunächst auch, die Preußen zurück zu drängen. Aber sie brachen die Verfolgung zu früh ab. Die Preußen holten Nachschub. In Eilmärschen konnte zwar eine Umklammerung verhindert werden. Aber die badische Armee schmolz durch Desertation und Disziplinlosigkeit schnell zusammen, eine Verteidigungslinie an der Murg kam nur lückenhaft zustande. In Einzelgefechten zogen sie sich in die Schweiz zurück. Nur Rastatt konnte sich noch bis zum  23.07.1849 halten, bevor sie sich ergaben. Damit war die badische Revolution endgültig niedergeschlagen.


Unsere Tour:

Das Wetter war nochmal ein herrlicher Sommertag am 22.09.2019 als wir zur Eremitage radelten. Es lief auch für die ohne e-Bike so leicht, als ob wir alle Motoren hätten. So hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit, bis Stühle und Tische aufgebaut wurden und wir uns mit Apfelkuchen mit Sahne, Käsekuchen oder Tiroler Nusstorte stärken konnten. Alles selber gebacken. Oder mit einem Vesperteller oder Käseplatte. 
Zeit, in der ich alles zur Eremitage, zur Badischen Revolution, zur Zuckerfabrik erzählen konnte.


Wir sind zeitig da, noch ist der Küchenbau nicht geöffnet. Also erzähle ich erst mal zur Geschichte der Eremitage, zum Gefecht von Waghäusel am Ende der Badischen Revolution.
 Nach der Kultur Entspannung bei Kuchen und Vesperplatte

Mittwoch, 1. September 2021

Entwicklung der Touren unter Corona

Entwicklung der Touren unter Corona

Ich habe eigentlich gerne Touren, wo man auch mal mit der Bahn Ziele ansteuert und dort radelt. Oder auch den Radius der Radtour erweitert, und dann mit der Bahn zurückfährt. Wo man unterwegs an schönen Orten auch mal einkehrt. Oder auch mal eine Mehrtagestour, zum Beispiel an der Nordsee oder anderswo. Unter Corona ist das nicht möglich. Bei der Planung war natürlich unbekannt, wie die Situation in 2021 aussieht. Deshalb habe ich jetzt Touren geplant, die in der Region liegen. Falls die Hoffnung sich erfüllt, dass wir Corona bis dahin durch Impfstoffe im Griff haben, werde ich eventuell Touren anders als hier geplant durch Touren weiter weg ersetzen.

Jetzt im September 2021 haben die vollständigen Impfungen schon über 60% erreicht. Aber es geht jetzt schleppend  weiter, 85% müssen mindestens erreicht werden, um die Pandemie zum Stoppen zu bringen. Denn nur dann werden die Mutationen eingeschränkt. Je schneller, desto besser, die reale Gefahr ist, dass es Mutationen geben wird, die gegen die bisherigen Impfstoffe  resistent sind. Mit den mRNA-Impfstoffen kann man darauf reagieren, aber das kostet auch wieder wertvolle Zeit. Darum lasst euch impfen, wenn ihr das noch nicht seid.

Wenn man sich an der Corona-Verordnung des Landes zum kontaktarmen Sport orientiert, gilt:

 Sport (kontaktarm) im Freien und auf Außensportanlagen

- mit nicht mehr als zehn Personen bei stabiler 7-Tage-Inzidenz von weniger als 50 (im Stadt- und oder Landkreis)
- mit nicht mehr als fünf Personen aus maximal zwei Haushalten bei stabiler 7-Tage-Inzidenz mehr als 50, aber weniger als 100.

Stabil ist die 7-Tage-Inzidenz, wenn einer der Werte 150, 100, 50 5 Tage in Folge nicht überschritten wird. Ist die 7-Tages-Inzidenz zum Beispiel 50 und wird in den folgenden 3 Tagen nicht überschritten, erfolgen die entsprechenden Freigaben 2 Tage nach Veröffentlichung, sofern bis dahin der Wert von 50 nicht überschritten wird. Sobald der Wert von 50 in den Folgetagen überschritten wird, gelten wieder die Einschränkungen von einer 7-Tages-Inzidenz über 50.

 

Solange wir noch in der Corona-Pandemie sind, heißt das, bei Inzidenz > 50 in den letzten 5 Tagen keine ADFC-Toursondern nur privates Radfahren.

Zur Zeit (10.09.2021) haben wir weiter steigende und fallende Inzidenzen auf erhöhtem Niveau in Karlsruhe von 72 und 106 im Landkreis Karlsruhe.

Damit muss ich mir Gedanken  zur nächsten Tour Waghäusel am 26.09.2021 machen. Wenn die Inzidenz nicht stark sinkt, gilt neben der Erfassung der Kontaktdaten weiterhin die 3G-Regel.

Mit den Vorsichtsmaßnahmen Abstand, Maske kann man die Tour noch teilweise durchführen.

Wer mitradelt muss geimpft oder genesen sein. Oder innerhalb der letzten 24 Stunden getestet sein (kein Selbsttest) (3G). Die Nachweise sind mitzubringen! Die Kontaktdaten sind nach wie vor zu erfassen.
Denn, je mehr geimpft oder genesen sind, desto sicherer sind alle geschützt.  Tendenz der Inzidenzen weiter steigend. Falls die Tour stattfindet, ist ein mitgenommenes Picknick zu empfehlen. Außerdem eine Maske, damit wir für alle Möglichkeiten gewappnet sind.
Ich werde die Lage weiter beobachten, abwägen und Informieren.

 

==> Weitere Informationen siehe die nächste Tour weiter unten nach Waghäusel am 26.09.2021. Für diese zusätzlichen Informationen nach unten scrollen! 

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Als nächstes beobachte ich die Feierabendtouren am 29.9. + 6.10.2021. Wenn eine Tour stattfinden kann, wird sie mit dem üblichen Sicherheitskonzept stattfinden.  Wer mit der Bahn zurückfährt, braucht eine Maske. Wenn man einkehren will, braucht man eventuell eine der Bestätigungen der "3 G" (Getestet (kein Selbsttest), Geimpft, Genesen). Deshalb ist auf jeden Fall ein mitgenommenes Picknick zu empfehlen.

  

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 Bitte mir vorab die Kontaktdaten schicken, damit ich nicht vor dem Start erst alle Daten aufnehmen muss.

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Zur Beschreibung der Germersheim-Tour, auch Varianten zur Rückfahrt, siehe weiter unten.

7,7 = 7-Tage-Inzidenz Karlsruhe Stand 13.6.2021*

(13.6.. = 7,7 || 12.6.. = 8,7 || 11.6.. = 11,9 || 10.6.. = 13,1 || 8.6-9.6.. = 16,7 || 7.6. = 17 || 6.6. = 17,3 || 5.6. = 19,9 || 4.6. = 20,8 || 3.6. = 23,1 || 2.6. = 25,6 || 1.6. = 24,7)

18,6 = 7-Tage-Inzidenz Landkreis Karlsruhe Stand 13.6.2021*

(13.6.. = 18,6 || 12.6.. = 20,9 || 11.6.. = 20 || 10.6.. = 18 || 9.6. = 18,2 || 8.6. = 20,4 || 7.6. = 21,8 || 6.6. = 21,1 || 5.6. = 19,5 || 4.6. = 25,6 || 3.6. = 31,5 || 2.6. = 34,1 || 1.6. = 29,9)

18,6 = 7-Tage Inzidenz Landkreis Germersheim Stand 13.6.2021*

(13.6.. = 18,6 || 12.6.. = 17,8 || 11.6.. = 20,2 || 10.6.. = 18,6 || 9.6. = 22,5 || 8.6. = 24,8 || 7.6. = 25,6 || 5.6.-6.6. = 29,5 || 4.6. = 24 || 3.6. = 29,5 || 2.6. = 27,1 || 1.6. = 20,9)

20,7 = 7-Tage Inzidenz Rhein-Pfalz-Kreis Stand 13.6.2021*
(13.6.. = 20,7 || 12.6.. = 22,6 || 11.6.. = 24,6 || 10.6.. = 23,3 || 9.6. = 21,3 || 8.6. = 19,4 || 7.6. = 18,8 || 6.6. = 27,8 || 5.6. = 31 || 4.6. = 30,4 || 3.6. = 35,6 || 2.6. = 39,5 || 1.6. = 40,7)

19,8 = 7-Tage Inzidenz Stadt Speyer Stand 13.6.2021*
(13.6.. = 19,8 || 12.6.. = 23,7 || 11.6.. = 25,7 || 10.6.. = 33,6 || 9.6. = 35,6 || 8.6. = 39,6 || 7.6. = 45,5 || 5.6.-6.6. = 47,5 || 4.6. = 23,7 || 3.6. = 31,6 || 2.6. = 35,6 || 1.6. = 29,7)

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Hinweis zur Römertour am 16.05.2021:

Die 7-Tagesinzidenz in Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe und Germersheim geht zwar allmählich zurück, liegt aber immer noch weit über 50. Die Tour kann allerdings nur stattfinden, wenn alle 3 Orte unter 50 liegen.

Hier die Inzidenzien, sie liegen weiterhin in Karlsruhe Stadt und Land über 100 an 5 Tagen in Folge.

Damit muss die Römertour am 16.05.2021 leider ausfallen.
Ob die nächsten Touren stattfinden können, hängt davon ab, ob die Inzidenzien stabil unter 50 sinken:

 

Vor einiger Zeit, 25.03.2021, war endlich wunderschönes Frühlingswetter. Zu zweit durch den Hardtwald zu radeln war das pure Vergnügen. Ich habe darauf geachtet, dass wir weitgehend nebeneinander geradelt sind, so kann nicht viel passieren. Und ich habe echt mit dem Gedanken gespielt, vielleicht sinken die Zahlen bis nach Ostern, sodass die Feierabendtour am 7.4.2021 möglich und die Pamina-Tour am Sonntag drauf, den 11.4. Aber dazu müssten die Inzidenzien auf unter 50 sinken, das sieht nach dem jetzigen Stand illusorisch aus. Wenn es gut läuft, können wir Glück haben, dass das Absinken auf unter 100 so bleibt.  Aber da ist denn noch der benachbarte Kreis Rastatt, wo sich die Inzidenzien im Bereich von 200 bewegen. Und den müssten wir bei der Pamina-Tour durchqueren. So schade es ist, alleine oder zu zweit kann man es radeln. Aber für eine Gruppe muss der 7.4. und der 11.4. abgesagt werden, es sei denn, es geschieht noch ein Wunder. Es geht also weiter mit ausfallenden Touren, wir müssen der Pandemie das entgegensetzen, was wir haben, zumal es die Mutationen nicht leichter machen.

Mittwoch 5.5.2021, Dienstag 11.5.2021 wären dann die nächsten Feierabendtouren und am Sonntag 16.5.2021 die Römertour Rheinzabern. Ich werde auf jeden Fall berichten, wie es weitergeht. 

Auf jeden Fall muss man sich mit dem AHA-Sicherheitskonzept wie letztes Jahr bei mir anmelden.

 


Montag, 2. November 2020

Corona Zeiten (02.11.2020): Wir haben es vermasselt.

 Corona Zeiten (02.11.2020): Wir haben es vermasselt.

Bis zum Sommer haben wir es so gut geschafft, die Infektionszahlen in den Keller zu drücken. Es gab Lockerungen. Bei zu vielen setzte sich das trügerische Entspannungsgefühl durch, wir haben es geschafft, wie können wieder weitgehend leben wie vor der Pandemie.  Ein Teil bezweifelte gar, dass es Corona überhaupt gibt. Warnende Entwicklungen wie in Frankreich, Spaniern, USA, Indien, ... und den meisten Ländern auf der ganzen Welt, rüttelten nicht auf, dass wir auch soweit kommen, wenn wir so weiterleben. Bei meinen Radtouren merkte ich es auch. Ich habe sehr auf Sicherheit gesetzt und bin gut durch die Pandemie gekommen. Andere fanden diese Vorsicht übertrieben. Solange es dieses Virus gibt und noch keine wirklich wirksamen Behandlungsmethoden und Impfung dagegen, ist Vorsicht lebenswichtig. Seit heute dem 2. November 2020 haben wir wieder eine Art Lockdown, genannt Wellenbrecher. Ich hätte nie gedacht, dass unsere Disziplin so nachlässt, dass ein weiterer Lockdown nötig wird, nach der durchlebten Erfahrung des letzten Lockdowns.

Ab heute hat unser Sonnenbad geschlossen. Schwimmen in der frischen Luft, Umziehen im Freien, nicht nur bei schönem Wetter sondern auch, wenn es ungemütlich kalt ist. Die besten Voraussetzungen, um das Immunsystem zu stärken und stark zu halten. Gerade jetzt wichtiger denn je. Und total sicher, denn gechlortes Wasser überleben Corona-Viren nicht. Und es gab ein sehr gut durchdachtes Konzept für die Sicherheit. Das Bad füllte sich fast wie im Sommer. Alle wollten noch ein letztes Mal ihre Runden drehen, unter den Massagepilz, das Bad auskosten. Wir schwammen, unterhielten uns, bedankten uns. Die Stimmung war sehr gut, aber auch traurig zugleich. Vielleicht können wir ja ab Januar wieder in der frischen Luft schwimmen, das Bad will alles dafür tun, was sie beeinflussen können. Danke dafür :-)

Heute ist es fast sommerlich warm, ich werde mich anders fithalten. Noch mehr Radfahren, Klimmzüge im Wald. Aber neben dem Schwimmen werden mir auch die Kontakte im Bad sehr fehlen.

Wir hätten es verhindern können. Solidarität ist wichtig, sie entfaltet ihre volle Wirkung aber nur, wenn alle mitmachen, die AHA-Regeln verinnerlichen. Wir sind doch alle mündige Menschen mit einem gesunden Verstand, warum rufen wir dann immer nach dem Staat, der uns vorschreibt, was zu tun ist. Wir wissen doch um die Gefahr, wir können und müssen doch selber von uns aus sorgen. Und ... auch die staatlichen Vorgaben bringen nur dann Wirkung, wenn alle sich daran halten. Denkt daran, zur Freiheit gehört Verantwortung, Verantwortung nicht nur für mich sondern gerade jetzt auch für die Mitmenschen! ...



Hier ein letzter Blick ins Bad mit Massagepilz im Hintergrund nachdem ich meine Runden geschwommen habe, mich unter den Pilz gestellt habe. Schade ...

Bleibt alle gesund !!! Und tut alles dafür, dass alle gesund bleiben !!!!

:-)

Sonntag, 30. August 2020

30.08.2020 Rheinzabern römische Brennöfen, Jockgrim Ziegeleimuseum und heute neu das Römerschiff


30.08.2020 10h Rheinzabern römische Brennöfen, Sigillata, Jockgrim Ziegeleimuseum und heute neu das Römerschiff

Wir haben wieder einen Supersommer, letzten Sonntag wäre es noch fast zu heiß gewesen für eine entspannende Radtour. Heute waren die Temperaturen mild und angenehm zum radeln. Wir brauchen zwar dringend Regen, aber nicht unbedingt, wenn wir auf Tour sind. Es war zum Glück zum Aushalten, immer wieder ein leichtes nieseln, die Kleidung wurde nicht durchnässt, es entstand nicht das Bedürfnis, umzudrehen und so setzten wir in Leopoldshafen über. Im Gegenteil, in Neupotz der Wegweiser zum Römerschiff. Ist das ein Lokal am See auf dem Weg nach Rheinzabern? Die Römer hatten ja dort ihre Brennöfen? Oder ist es etwa die römische Galeere Lusoria Rhenana, die vor Jahren im Rheinhafen von Karlsruhe ihre Probefahrten machte? Sie hatte später ihren Hafen in Germersheim. Wegen des Betriebs im Rhein und den unterschiedlichen Tideständen konnte sie dort nicht bleiben. Und so verlor ich sie aus den Augen, ich wusste nicht, ob es das Römerschiff überhaupt noch gab. Es nieselte leicht, aber der Erkundungsdrang war stärker. Es waren ja nur 3 km Umweg. An einem See im Netz der Altrheinarme machte ich in der Ferne an einem Bootshaus etwas aus, was wie ein Tausendfüßler aussah, das könnte das Schiff sein. Es war das Römerschiff, es kam offenbar gerade von einer Runde zurück und wurde vertäut und entladen. 


Mit dem Schiff können die Rheinauen erkundet werden, wobei jede und jeder sich in die Riemen legen muss. Es ist in kleinem Stil bei Beachten der AHA-Regeln seit kurzem wieder in begrenztem Umfang möglich. 

Was mich überraschte, war, wie gut das Boot erhalten war, wo es doch im Freien ankert. Aber andererseits kann man ein Schiff aus Eichenplanken nicht trocken lagern, da die Planken, wenn sie trocknen, sich zusammenziehen und damit das Schiff undicht wird. Wenn ich mir die Informationen auf der Webseite durchlese, war es bis vor kurzem in Germersheim zur Inspektion und zum kalfatern. Kalfatern: Wie beschrieben, verändert sich die Dicke der Eichenbohlen je nachdem wie trocken sie sind. Wenn das Schiff ganz trocken ist, gibt es Spalten zwischen den Planken, das Boot ist undicht. Die Spalten werden mit Hanf ausgefüllt und abgedichtet. Wenn das Schiff dann nass ist quillt sowohl das Holz, wie der Hanf. Da ist große Erfahrung gefragt. Wenn zu wenig Hanf in den Zwischenräumen ist, bleibt Undichtigkeit. Wenn zu viel Hanf drin ist, gibt es Spannungen, die das Holz verformen können oder dazu führen, dass Planken sich lösen.   
So hatten wir Glück, dass es überhaupt da war, zum ursprünglichen Termin dieser Römertour war es noch in der Werft.

Die Lusoria Rhenana ist das beeindruckende Ergebnis experimentalarchäologischer Handwerkskunst! Das Schiff ist ein originalgetreuer Nachbau eines römischen Flusskriegsschiffes der Spätantike, das damals auch auf dem Rhein zur Verteidigung gegen die Germanen eingesetzt wurde. Heute ist die Lusoria als „schwimmende Botschafterin“ unterwegs, um einem breiten Publikum die römische Vergangenheit am Oberrhein erlebnisorientiert zu vermitteln und auf die Bedeutung der schützenswerten Flora und Fauna der Rheinauen hinzuweisen.

Start ist um 10 Uhr am ADFC-Büro in der Welfenstraße 13

Zunächst geht es zur Fähre Leopoldshafen - Leimersheim. 
Auf der Fähre herrscht Maskenpflicht.

Während der ganzen Tour gelten die AHA-Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
Für meine Touren sind die Kontaktdaten bei der Anmeldung auszufüllen. Sie werden für 4 Wochen gespeichert, damit eventuell Infektionsketten nachverfolgt werden können. 
Damit Infektionen vermieden werden, sollte alles beachtet werden, was im folgenden Formular beschrieben ist. 
http://www.cornelius-berkmann.de/touren-2020/dokumentation-teilnehmer-radtour-corona/


Terra-Sigillata-Museum Hauptstraße 35, Rheinzabern. Auf dem Weg nach Jockgrim kommt man an der Faustinastraße vorbei. Dort sind beim Kindergarten in einem Schutzbau 2 römische Brennöfen.

Brennöfen am Kindergarten

in der Faustinastraße

Zwei Brennöfen aus römischer Zeit wurden 1978/79 bei der Erschließung des Neubaugebietes "24 Morgen" freigelegt.

Beide, der Ziegelrechteckofen und der runde Terra Sigillata Ofen, sind in einem relativ guten Zustand erhalten. Der kleine Ziegelbrennofen war bereits 1902 bei Ausgrabungen durch Dr. h.c. Wilhelm Ludowici freigelegt und zur besseren Erhaltung wieder zugedeckt worden.



Beide Brennöfen sind in einem Schutzbau der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht worden.

Aus <https://www.terra-sigillata-museum.de/museum_aussenstellen.htm>

Weiter nach Jockgrim Ziegeleimuseum über Hauptstraße nach Süden, Ausserdorfstraße, Jockgrimer Straße, durch den Wald nach Untere Buchstraße zum Ziegeleimuseum.

Gegenüber dem Ziegeleimuseum kann man einkehren.

Nach Rheinzabern sind es 25 km, Tourlänge gesamt 50 km


Geheimrat Dr. h.c. Wilhelm Ludowici (1855-1929)

Ein humanistisch gebildeter Falzziegelfabrikant, Privatgelehrter und Heimatforscher. Er veranlasste die ersten groß angelegten Grabungen, deren Ergebnisse er in vorbildlicher Weise dokumentierte.

Ludowici errichtete die Ziegeleifabrik in Jockgrim von 1886 - 1972. Dann gingen die Tonvoräte aus. 1972 brannte das letzte Werk 6 ab und beendete die Ziegelproduktion in Jockgrim

Aus <https://www.ziegeleimuseum-jockgrim.de/das-museum/>

Das 1996 eingeweihte Ziegeleimuseum befindet sich im restaurierten Pressehaus der ehemaligen Carl Ludowici Falzziegelei.




















Kugelhaus von Ludowici


Johann Wilhelm Ludowici verhalf mit seinem Ideenreichtum der Ziegelei zu einem weltweiten Erfolg.
Er entwarf zahlreiche Organisationsformen, auch fernab der Ziegelproduktion. Oftmals waren seine Ideen ihrer Zeit voraus.
Das im Außenbereich des Museums gezeigte Kugelhaus aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts sollte durch seine gute Transportmöglichkeit und optimale Raumnutzung seinerzeit eine Alternative zum herkömmlichen Wohnungsbau darstellen, kam aber nie über die Produktion des Prototyps hinaus.
Das vom Museumsverein restaurierte Kugelhaus ist dem Besucher zugänglich und gilt als eines der Highlights der Ausstellung.

Montag, 17. August 2020

Nordsee 2020: Trotz Corona alles OK

 Nordsee 2020: Trotz Corona alles OK

Anfang August, die Infektionszahlen für CoViD19 zeigten schon, dass die Urlaubszeit sie wieder steigen lässt, da überlegte ich schon, kann man einigermaßen risikolos reisen. Wie sieht es aus, wenn man mit Fahrrad und Bahn unterwegs ist?

Das Fahrrad ist dabei das problemloseste Verkehrsmittel. Ich nahm mein Birdy mit, faltete es zusammen und konnte damit einfach in jedem Zug reisen. Im IC muß ich nicht reservieren und ich kann auch jeden ICE benutzen. Im DB-Navigator suche ich, zu welchem Zeitpunkt es günstige Fahrkarten gibt, wie die voraussichtliche Auslastung ist und buche die Fahrkarten. So kam ich für 20 EUR nach Norddeich-Mole und zurück für 14 EUR. In den Zügen gab es genug Platz, Masken tragen war Pflicht, so fühlte ich mich sicher.

Auf der Hinfahrt war ich bis Köln im ICE unterwegs, es war Mittagszeit und so bestellte ich mir im Bistro was zu essen. Speisekarte, bezahlen, alles geht per Smartphone kontaktlos. Und den Tisch hatte ich für mich alleine.

Ab Köln geht es mit dem IC weiter. Ich war der einzige mit Fahrrad im Steuerwagen, zusammenklappen musste ich es natürlich trotzdem und gegebenenfalls Platz machen, wenn angemeldete Fahrräder dazu kamen. Es waren nicht viele auf der Fahrt nach Norddeich-Mole. Zwischendurch setzte ich mich immer wieder mal auf die Klappsitze im Fahrrad-Abteil des Waggons. Da war ich dann alleine und konnte auch mal eine Zeitlang die Maske abnehmen, wenn niemand da war.

Die Fahrt war stressfrei und angenehm. Man muss nach wie vor nicht mit dem Auto fahren. Wenn man alles zusammen nimmt, würde ich sagen, mit der Bahn ist man trotzdem sicherer als mit dem Auto unterwegs, man hat die Gefahren des Straßenverkehrs nicht. Und man schont die Umwelt, auch wenn die Züge weniger ausgelastet sind.
















Dienstag, 26. Mai 2020

Radtouren * Corona Virus * Informationen zur Tour am 14.06.2020


Corona Zeiten (28.06.2020)


08.06.2020
Es werden ja jetzt immer mehr Lockerungen ausprobiert. Seit diesem Wochenende sind das Sonnenbad und die anderen Freibäder, sowie das Fächerbad geöffnet. Ein Genuss nach 3 Monaten wieder zu schwimmen. Auch wenn durch die extremen Sicherheitsmaßnahmen alles sehr umständlich ist, keine Umkleidekabinen, Einbahnregelung im Wasser und an Land, Maskenpflicht an Land, ... Besucherregelung mit Registrierung, ...
aber Hauptsache, wir können wieder schwimmen.
Mit meiner Radtour am Sonntag 14.06.2020 überlege ich mir auch, ob und wie ich da eine Radtour anbieten kann. Mittelrhein ist eigentlich geplant, aber dafür ist es jetzt noch zu früh, siehe dazu weiter unten meine Gedanken, was das jetzt für die Radtouren mit mehreren Personen heißt. Die Mittelrheintour geht durch stark frequentierte touristische Gebiete, in den Zügen, Bahnhöfen ist wieder viel los, ...
Wenn ich mich entscheide, eine Tour anzubieten, dann werde ich die ausgefallene Tour Rheinzabern mit den Brennöfen anbieten. Dazu werde ich in einem Bogen durch den Hardtwald Richtung Fähre radeln, auf Wegen, wo weniger Fahrradverkehr ist.  Maske ist auf der Fähre Pflicht und auch auf der Radtour mit mehreren Personen sollte sicherheitshalber eine Maske getragen werden, siehe auch hier meine Ausführungen weiter unten. Außerdem darf eine Gruppe maximal aus 5 Personen bestehen.
In den nächsten Tagen werde ich mich entscheiden.


05.04.2020 Sonntag nach Wissembourg

Diese Tour und alle weiteren fallen bis auf weiteres aus

wegen Corona Virus siehe meine Homepage, letzte Aktualisierung dort 25.05.2020

Corona Zeiten (26.05.2020)

Jetzt am Sonntag 24.05.2020 hätte die Tour nach Rheinzabern zu den Brennöfen stattfinden sollen. Noch sind Radtouren nicht möglich. Siehe dazu auf der Homepage den Abschnitt "Sicherheitsmaßnahmen beim Radfahren unter Corona Virus". Ich war alleine wie so oft unterwegs. Vor einer Woche machten wir auch mal eine Tour zu zweit. Parallel mit Abstand nebeneinander. Wenn wir wegen Gegen- oder Überholverkehr hintereinander radeln mussten, stellten wir die Unterhaltung ein, um möglichst wenig Tröpfchen zu verteilen; ich halte in solchen Fällen auch die Luft an. Ich bin da nach wie vor extrem vorsichtig, um mich zu schützen und alle anderen um mich herum.

Wenn man unterwegs ist, beim Radeln, in der Stadt, im Park, ... , man hat den Eindruck, wir sind in der Nach-Corona-Zeit, mit der Lockerung der Maßnahmen entsteht bei vielen das entspannende Gefühl und Verhalten, wir können immer mehr zur Normalität zurück. Die Infektionszahlen sind in Deutschland ja auch zurückgegangen. Der Grund ist aber nicht, dass Corona besiegt ist, sondern die Tatsache, dass wir als Gesellschaft sehr verantwortungsvoll alle Beschränkungen wie Hygiene, Abstand, Masken, Quarantäne, solange der Gesundheitszustand nicht eindeutig negativ ist, ..., ja dass wir das alles sehr gut verinnerlicht und beachtet haben. Damit sind wir alle zu Corona-Helden geworden. Das ist unser aller Erfolg, den wir jetzt nicht leichtfertig aufs Spiel setzen dürfen. Denn allem Anschein zu Trotz, wir stehen nach wie vor immer noch am Anfang, medizinisch hat sich noch gar nichts verbessert, es gibt noch keinen Impfstoff, es gibt noch kein wirklich für Covid-19 wirksam getestetes Medikament. Bis jetzt ist es unser verantwortungsbewußtes Verhalten aus Abstand, Hygiene, Masken alleine.

Was heißt das jetzt für die Radtouren? Noch sind sie ja nicht erlaubt. Wenn sie irgendwann wieder erlaubt sein sollten und sich an den medizinischen Voraussetzung noch nichts verbessert hat, sind nach wie vor höchste Vorsichtsmaßnahmen nötig. Durch die Dynamik beim Fahrradfahren kann man die Abstandsregel von 1,5 - 2 m nicht anwenden, sie reichen bei Bewegung nicht aus. Die Tröpfchenwolke ist hinter dem Fahrrad und verteilt sich, bevor sie vielleicht nach 10 Metern am Boden ist. In einer Gruppe ist man bald insgesamt in einer Wolke eingehüllt, auch wenn man Abstand hält. In einer Fahrradgruppe heißt das somit, dass alle eine Maske tragen müssen, wenn die Infektionsgefahr minimiert werden soll. Da die Maske hauptsächlich die Mitmenschen schützt, indem sie die Tröpfchen, die beim Atmen entstehen, zurückhält, müssen Menschen ohne Maske hinter der Gruppe radeln.  Das gilt auch für Feierabendtouren. Ich weiß, das ist unangenehm, da man nicht genug Luft bekommt, wenn man schnell radelt. Ich probiere gerade verschiedene Masken aus. Sehr wirksam sind Masken mit Nanofilter-Textilien als innere Schicht und einer wasserabweisenden äußeren Schicht. Aber es kommt auch weniger Luft durch. Mehr Luft kommt durch die OP-Masken aus Papier. Sie sind aber nicht waschbar und nicht zum Dauergebrauch gedacht. Mal sehen, was ich noch finde.

Im Juni hatte ich die Mittelrhein-Tour geplant. Falls bis dahin Radtouren erlaubt sind, werde ich sie dennoch nicht anbieten. Das Risiko ist einfach noch zu hoch. Zum einen radeln wir durch touristisch belebte Regionen, mit sehr viel Begegnungsverkehr. Die meisten, die uns begegnen, werden ohne Maske unterwegs sein. Dann müssen wir in Rüdesheim mit der Fähre nach Bingen übersetzen. Diese Fähre ist in normalen Zeiten sehr stark benutzt, Abstand kann nicht eingehalten werden. Zudem gibt es touristische Bahn-Angebote, mit denen man am Sonntag mit Fahrrädern ohne Umsteigen unterwegs war, nicht mehr. In diesem Fall war das der Rheintal-Express, mit dem man eine Direktverbindung durch die Pfalz nach St. Goar hatte. Für das Abstand halten und reduzieren von Kontakten wäre diese Verbindung ideal. Aber diese Verbindung gibt es nicht mehr, jetzt muss man in Bingen, Mainz umsteigen, Bahnhöfe in denen viel los ist. Gerade in der jetzigen Zeit ein Risiko, was ich mit einer Gruppe nicht eingehen will. Falls im Juni Radtouren möglich sein sollten, würde ich die jetzt ausgefallene Tour nach Rheinzabern anbieten. Hier können wir weitgehend entspannt radeln. Wenn wir Masken aufhaben, um uns gegenseitig zu schützen. Auf der Fähre ist die Maske verpflichtend.

Außerdem gilt, an einer Tour dürfen inclusive Tourenleiter maximal 5 Personen teilnehmen. Sie müssen angemeldet sein und mit Name und email-Adresse, Telefonnummer erfasst werden, damit im Extremfall die Infektionsketten nachverfolgt werden können. Selbstverständlich ist, dass versichert wird, dass man gesund ist. Kommen mehr als 5 Personen, so können diese nicht mitradeln. Sie müssten eine eigene Gruppe mit allen beschriebenen Maßnahmen bilden, die mit Abstand folgen müsste. 

Alles hat berührungslos zu erfolgen. Jede und jeder sollte neben einer Maske auch Desinfektionsmittel dabei haben. Wie halten zumindest die Standards der jeweils gültigen Verordnung ein. Wichtiger ist aber der eigene Verstand und das eigene Gefühl, was riskiert werden kann. Und diese Schwelle liegt bei mir höher als Mindest-Standards. Die Gesundheit und das Wohl aller Teilnehmenden hat oberste Priorität. Mit den aktuellen Lockerungen steigt allgemein das Risiko, dass lokale Infektions-Hotspots entstehen. Das muss nicht sein und ist auf jeden Fall zu vermeiden.

Wenn ich ehrlich bin, mit diesen Vorsichtsmaßnahmen wird es keine entspannte Tour. Ich bin mir auch meiner Verantwortung bewusst, und werde zumindest die nächste Feierabendtour absagen. 

Alles weiter wird hier und im Fahrradkalender immer aktuell kommuniziert.


Jetzt müssen wir sehen, wie es weitergeht, die Pandemie ist leider noch lange nicht vorbei,

bleibt gesund :-)





Corona Virus

Bei der Wintertour am 8.3.2020 hatte ich kein gutes Gefühl, in einem Lokal einzukehren. Ich habe ja nicht nur für mich, sondern auch für alle, die mitradeln, die Verantwortung, dass alle gesund bleiben. Bei der Radtour sind wir an der frischen Luft, da ist keine Gefahr, wenn man Abstand hält. Und so haben wir im Sonnenschein das mitgebrachte gepicknickt.

So werde ich es auch bei den nächsten Touren machen. Wir werden nicht in Lokalen einkehren, sondern im Freien unser mitgebrachtes Picknick essen. Also Essen und Trinken mitbringen !

Die nächste Tour am Sonntag 05.04.2020 findet laut Fahrradkalender nach Wissembourg statt. In dieser Form kann sie nicht durchgeführt werden. Das Elsass ist Risikogebiet. Ich radle auch nicht über die Bienwaldmühle auf der deutschen Seite über die Pfalz.

Ich werde auf der badischen Seite bleiben. Wir können am Rhein entlang nach Süden radeln und dann über Rastatt zurück nach Karlsruhe. Eine schöne Strecke ist auch Richtung Norden nach Waghäusel.

Vielleicht gibt es noch andere Vorschläge.

Wir alle versuchen, alle Risiken auszuschalten. Die Critical Mass Ende März werden wir sicherheitshalber absagen. Es ist schon belastend, wenn das gesellschaftliche Leben immer weiter heruntergefahren werden muss. Gesund bleiben ist das wichtigste für uns alle. Das wünsche ich allen.

Mit meiner Nachbarin habe ich als nachbarschaftliche Vernetzung ausgemacht, dass falls einer in Quarantäne muss, der andere dann einkauft und die Waren vor die Tür stellt. Bedrückende Vorstellungen, hoffentlich kommt bald wieder Normalität. Ich bete drum, es ist ein Anlass, darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist im Leben. Bleibt gesund, Cornelius :-)