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Dienstag, 16. Juli 2019

Vortour Bodensee von Allensbach über den Bodmanrück nach Wallhausen, Überlingen

Vortour Bodensee von Allensbach über den Bodmanrück nach Wallhausen, Überlingen

Am 14.07.2019 hat das Wetter gepasst. Keine übermäßige Hitze, keine Gewitter. Im Raum Karlsruhe war es zwar regnerisch, aber am Bodensee war herrlichstes Urlaubswetter.
In Allensbach saßen die Menschen begeistert vor dem Clownstheater. Auch ich stimmte mich eine Zeitlang damit auf die Stimmung der Tour ein. 
Bevor es dann weiterging. Ich probierte diesmal eine Strecke über den Bodman aus, der mit moderaten Anstiegen auskommt. Über das Kloster Hegne, danach geht es ein Stück hoch. Aber noch so, dass man es schafft. Die weiteren Anstiege immer wieder mal merkt man kaum als solche. Wie hoch man gekommen ist, merkt man erst, wenn man in Wallhausen ist. Da geht es dann heftig runter an den Hafen. Umgekehrt wollte ich es nicht radeln.
Wenn noch Zeit ist, kann man dort sich Fischknusperle mit Kartoffelsalat oder anderen leckeren Sachen stärken. Die Fähre fährt im Stundentakt zur Minute :12. Außer 12:12, die Fahrt gibt es nur Sonntags und in den Ferien. Da speist die Crew auf die Schnelle, während die Fahrgäste einsteigen.
In Überlingen begrüßt einen die Skulptur des Bodenseereiters von Peter Link, mit dem er Martin Walser karikiert, der sich mit seinen Aussagen oft auf dünnem Eis bewegt.
Das Münster von Überlingen lohnt sich auch von innen anzusehen.
Das gleiche gilt auch für Birnau, man wird für den kleinen Anstieg belohnt mit dieser barocken Klosterkirche. Von dort hat man auch einen herrlichen Blick über den Bodensee.
In Unteruhldingen lockt das Pfahlbaumuseum. Wenn es heiß ist, kann man sich im kostenlosen Strandbad erfrischen. Eis essen. Oder auch sich handfest mit Speisen stärken. Man ist mitten im Urlaub.
Von dort ist es dann nicht mehr weit bis Meersburg. Am Hafen ist wieder Peter Lenk mit der magischen Säule mit Annette von Droste-Hülshoff als Möwe, Laßberg mit dem Magnetismus, Wandelgard, sie vermachte den Wein ihres Gutes jedes Jahr an Konstanz.



Samstag, 1. Juni 2019

09.06.2019 SO Von Speyer nach Worms 60 km

09.06.2019 SO Von Speyer nach Worms 60 km

Die Tour:
Das Wetter war optimal. Wir hatten Sonnenschein und unterwegs auch immer wieder erfrischenden Fahrtwind. Genau zur Halbzeit im Naturschutzgebiet Maudacher Bruch war das Zelt der Arbeitsgemeinschaft der dortigen Vereine war bewirtschaftet und es gab für jeden Geschmack zu essen und zu trinken. Als es weiterging schaute ich diesmal genau hin und wir kamen ohne suchen und verfahren hinaus nach Oggersheim und Oppau. Ab da ging es am Rhein entlang nach Worms.
Ankunft an der Rheinterrasse beim Hagendenkmal. "Uns ist in alten Mären gar wundersviel geseit / von Helden und Lorebeeren und groter Arebeit / von Freude, Hochgeziten …" , wenn ich das ganze Nibelungenlied erzählt hätte, wären wir am Abend noch dort gestanden, … so erzählte ich nur das wichtigste, ergänzt mit Anmerkungen eines Mitradlers, … aber wir hatten ja noch einiges vor uns, den jüdischen Friedhof, den Dom, das Lutherdenkmal, die Synagoge. Und nach diesem heißen Tag freuten ich alle auf das Eis am Pavillon.
Es hat Spaß gemacht, Natur, Kultur, Genuss :-)


Beschreibung und Anmeldung:

Auf der nächsten Tour radeln wir vom Kaiserdom in Speyer zum Kaiserdom in Worms.
Weitgehend  eben, Anreise per Bahn ab HBF KA Buchhandlung, Anmeldung nötig, bevorzugt per email.

Die Tour: Speyer - Otterstadt - Altrip - Ludwigshafen - Worms
Bahn (SÜWEX): Karlsruhe - Speyer und Worms - Karlsruhe

Zunächst das Organisatorische:
Da wir mit dem Rheinland-Pfalz-Ticket fahren, brauche ich einen Überblick, wer alles mitradelt. Auch geht es um die Anzahl der Fahrräder, der SÜWEX hat zwar viele Fahrradplätze, aber wir sind nicht die einzigen, die mit diesem Zug fahren. Deshalb am besten eine email (coberkmann@aol.com) an mich.
Geplant ist Abfahrt um 8:08 im HBF KA, damit ich weiss, wieviele endgültig da sind, bitte bis 7:45 vor der Buchhandlung bzw. den Fahrkartenautomaten im Durchgang sein.
Mit dem Zug (SÜWEX) nach Speyer zum Kaiserdom. Mit dem Fahrrad von dort am Rhein entlang nach Ludwigshafen. Von dort geht es dann nach Worms zum Kaiserdom St. Peter, dem ältesten Jüdischen Friedhof, dem Lutherdenkmal an den Rhein zu Hagen, der gerade das Rheingold in den Rhein kippt.

Hinweis Ludwigshafen: Umfahrung der Stadt und BASF:
Hier sind zwei Routenwahlmöglichkeiten vorhanden. Einerseits die innerstädtische Route entlang der BASF und der Parkinsel und andererseits seit einiger Zeit die sogenannte Grünroute. Bis jetzt war die lange Passage durch Ludwigshafen und dann 7 km entlang der BASF nicht besonders attraktiv. Diese neue Route über das Naturschutzgebiet Maudacher Bruch macht jetzt wirklich Spaß.  Denn diese verläuft von Süden aus dem Bereich des Rheindamms kommend über Rheingönheim, das Maudacher Bruch und das Weihergebiet am Willersinn bis nach Oppau weitgehend über autofreie oder zumindest autoarme Wege und Straßen. Sie ist bis in die Mitte beim Sportheim gut in Richtung Worms ausgeschildert. Wenn das Sportheim bewirtschaftet ist, kann man dort Rast machen. Ab da gibt es allerdings keine Wegweiser des Radrheinwegs. Man muss sich links halten und dann Richtung Oggersheim suchen. Dann kommen irgendwann wieder die Wegweiser. 
Wenn man dann Oppau hinter sich hat, geht es am Rhein entlang, um die Polder nach Worms. In Worms kommen wir an der Rheinpromenade an, wo Hagen gerade das Rheingold in den Strom kippt.
Von dort geht es dann zum Dom, dem jüdischen Friedhof "Heiliger Sand", dem Lutherdenkmal zum "Reichstag zu Worms".
Dort kann man auch einkehren. Von da kommen wir zum Bahnhof, wo es zurück mit dem Zug nach Karlsruhe geht.


Dom St. Maria und St. Stephan zu Speyer
Der Dom von Speyer wurde unter dem Salierkaiser Konrad II im 11. Jahrhundert gegründet. Unter dem Dom befindet sich die größte romanische Hallenkrypta. Die Krypta ist 35 Meter breit, 46 Meter lang und 7 Meter hoch, für eine Unterkirche ein gewaltiges Maß. Die Mauern und Pfeiler sind so stark, dass die den darüber gebauten Dom tragen können. Da bei seinem Tod der Dom noch eine Baustelle war, wurde sein Sarkophag mit Eisenbändern gesichert. Kaiser Heinrich der IV (Canossa)) erlebte als Kind 1061 die Domweihe, ließ ihn allerdings 20 Jahre später fast gänzlich umbauen und gab ihm seine heutige Gestalt. Mit Heinrich dem V endete die Dynastie der Salier, es folgten die Staufer.

Mit König Rudolf von Habsburg (1291) begann eine neu Blüte des Königtums und gleichzeitig die Herrschaft der Habsburger.


Ankunft in Worms auf der Rheinpromende am Denkmal, wo Hagen das Rheingold in den Strom kippt.
Der Dom St. Peter zu Worms
Worms Dom St. Peter. Er ist der jüngste und kleinste der drei rheinischen Kaiserdome und wurde im 12. Jahrhundert (1130 - 1181) gebaut. Er ist das bedeutendste Werk der Wormser Romantik und eng mit dem Namen des Bischofs Burchard verbunden. Dieser Dom ersetzte den ursprünglichen Dom, der 100 Jahre vorher gebaut wurde, aber schon 2 Jahre nach der Einweihung teilweise einstürzte. Aber auch der wiedererstellte Dom wies soviele Bauschäden auf, dass er unter dem Bischof Burchard II. abgerissen und als Pfeilerbasilika neu gebaut wurde.
Große Ereignisse, die im Zusammenhang mit dem Dom standen, waren unter Anderem die Papstnominierung Leos IX. im Jahr 1048, das Wormser Konkordat im Jahr 1122, mit dem der Investiturstreit (die Kirche wählt jetzt die Bischöfe, der Kaiser belehnt die Regalien (hoheits-, Sonderrechte) anschliessend nur noch mit Zepter) beendet wurde; die Hochzeit Kaiser Friedrichs II. 1235 mit Isabella von England und der Reichstag zu Worms 1521, während dessen sich Martin Luther vor Kaiser Karl V. verantworten musste, was den Bruch in der abendländischen Kirche zur Folge hatte.
Bis zur Säkularisation 1802 war Worms Bischofsitz. 




Der älteste jüdische Friedhof "Heiliger Sand":
Der alte jüdische Friedhof "Heiliger Sand" ist bis in die heutige Zeit von großer Bedeutung für Juden weltweit. Zahlreiche einflussreiche jüdische Gelehrte und Rabbiner wurden hier beigesetzt. Die ältesten Grabsteine stammen aus dem Jahre 1058/59 und dokumentieren damit die erste große Blütezeit der seit etwa dem Jahre 1000 nachweisbaren jüdischen Gemeinde in Worms.
Der "Heilige Sand" ist damit der älteste "in situ" erhaltene jüdische Friedhof Europas!

Das Lutherdenkmal zum Reichstag zu Worms:

Lutherdenkmal - eines der größten Reformationsdenkmäler der Welt!



Das zu Ehren des Reformators Martin Luther von Ernst Rietschel geschaffene und am 25. Juni 1868 enthüllte Lutherdenkmal in Worms, wo Luther 1521 vor dem Reichstag stand, ist neben dem internationalen Reformationsdenkmal in Genf das weltweit größte Reformationsdenkmal.

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Dienstag, 7. Mai 2019

05.05.2019 SO Die Tour von Worms nach Mainz

05.05.2019 SO Die Tour von Worms nach Mainz

Auch wenn die Wetteraussichten gemischt waren, haben sich die gefreut, die mitgeradelt sind. Es war kühl, aber wenn die Sonne rauskam, und das kam sie oft, war es warm. Ausser ein paar Regentropfen vor Mainz, war es trocken. Es hat alles gepasst.


Der Start in Worms
Ankunft in Mainz am Dom St. Martin. Mit unserer Ankunft ging auch der Marathon zu Ende.
Die Fenster von Marc Chagall in der Kirche St. Stephan.
Vielen Dank für die Bilder, die Christel aufgenommen hat. Die Fenster schauen sich wundervoll an, aber es ist sehr schwer, sie schön zu fotografieren.






Sonntag, 14. April 2019

Planung Von Worms nach Mainz für die Tour am 5. Mai 2019

Von Worms nach Mainz   65 km
von Kaiserdom zu Kaiserdom


Zunächst das Organisatorische:

Da wir mit dem Rheinland-Pfalz-Ticket fahren, brauche ich einen Überblick, wer alles mitradelt. Auch geht es um die Anzahl der Fahrräder, der SÜWEX hat zwar viele Fahrradplätze, aber wir sind nicht die einzigen, die mit diesem Zug fahren. Deshalb am besten eine email (coberkmann@aol.com) an mich.
Geplant ist Abfahrt um 8:08 im HBF KA, damit ich weiss, wieviele endgültig da sind, bitte bis 7:45 vor der Buchhandlung bzw. den Fahrkartenautomaten im Durchgang sein.
Zurück fahren wir 18:13 ab Mainz und sind dann um 19:53 wieder in Karlsruhe. 



Die Kaiserdome von Speyer und Worms haben wir in den letzten Jahren besucht.

Da hat es mich gereizt, jetzt auch zum 3. Kaiserdom zu radeln. Die 3 Städte liegen ja auch ganz praktisch an der Route des SÜWEX von Karlsruhe nach Mainz.
Mit der Bahn geht es also nach Worms. Damit wir Zeit für Mainz haben, beschränken wir uns bei dieser Tour auf den Kaiserdom St. Peter.

Worms Dom St. Peter. Er ist der jüngste und kleinste der drei rheinischen Kaiserdome und wurde im 12. Jahrhundert (1130 - 1181) gebaut. Er ist das bedeutendste Werk der Wormser Romantik und eng mit dem Namen des Bischofs Burchard verbunden. Dieser Dom ersetzte den ursprünglichen Dom, der 100 Jahre vorher gebaut wurde, aber schon 2 Jahre nach der Einweihung teilweise einstürzte. Aber auch der wiedererstellte Dom wies soviele Bauschäden auf, dass er unter dem Bischof Burchard II. abgerissen und als Pfeilerbasilika neu gebaut wurde.
Große Ereignisse, die im Zusammenhang mit dem Dom standen, waren unter Anderem die Papstnominierung Leos IX. im Jahr 1048, das Wormser Konkordat im Jahr 1122, mit dem der Investiturstreit (die Kirche wählt jetzt die Bischöfe, der Kaiser belehnt die Regalien (hoheits-, Sonderrechte) anschliessend nur noch mit Zepter) beendet wurde; die Hochzeit Kaiser Friedrichs II. 1235 mit Isabella von England und der Reichstag zu Worms 1521, während dessen sich Martin Luther vor Kaiser Karl V. verantworten musste, was den Bruch in der abendländischen Kirche zur Folge hatte.
Bis zur Säkularisation 1802 war Worms Bischofsitz.
Von dort radeln wir in Richtung Nibelungenbrücke direkt zum Rhein. Hagen kippt dort gerade den Nibelungenschatz in den Rhein, das sagenhafte Rheingold.
An der Liebfrauenkirche mit dem Kirchenweingut für die Liebfrauenmilch geht es zunächst noch an den Hafenanlagen vorbei, bevor man direkt am Rhein entlang radeln kann. 
Die Weinberge liegen links, dort verläuft der Rheinterrassenweg. Unten am Rhein und Rheindamm verläuft der Europa-Rhein-Radweg, von Basel nach Mainz als Pamina-Radweg. Er ist Teil des EuroVelo 15 von der Quelle in Andermatt zur Mündung in Rotterdam..


Am Eicher See westlich vorbei verlassen wir den Weg am Rhein, um über Gimbsheim, Guntersblum auf den Rheinterrassen-Radweg zu kommen. 2017 geht es nicht anders, da der Deich am Rhein wegen Ertüchtigungsbaumaßnahmen gesperrt ist. Aber ich werde es auch tun, wenn die Umleitung aufgehoben ist, da die Aussicht hier auf die Weinberge, die Kirchen einfach malerischer ist.
Wir erreichen den Weinbauort Oppenheim. Schon von weitem sieht man die gewaltige Kirche auf der Anhöhe über dem Ort.












Besonders schön in Nierstein, wo die Weinberge bis fast zum Rhein gehen.
Die Landschaft ist hier ein Augenschmaus. Die Weinberge kommen hier direkt bis zum Rhein, der Ort Nierstein schmiegt sich direkt an den Strom, Fähren verbinden die beiden Rheinufer. Man hat wie auf einem Gemälde alles im Blick.





In Mainz kommt man an der Rheinpromenade an. Irgendwann sieht man, wenn man nach links landeinwärts schaut, die Türme des Doms im Hintergrund.



Von dort ist es dann nicht weit zum Dom St. Martin von Tours, unserem 3. Kaiserdom. Der Dom ist eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika mit romanischen, gotischen und barocken Elementen in den Anbauten. Die Kathedrale ist Bischofssitz der Diözese Mainz.



Vorgängerbauten gab es seit dem 4. Jahrhundert. Der Ursprung dieses Doms geht auf das 10. /11. Jahrhundert zurück. Die Motivation für den Bau dieses Kaiserdoms war die gewachsene Bedeutung von Mainz, nachdem der Reichskanzler, der Erzbischof Willigis, der zuvor am ottonischen Hof gedient hatte, eine Residenz in Mainz aufschlug. Als Erzbischof und Reichserzkanzler wollte er mit diesem Kaiserdom das Krönungsrecht für den Römisch-Deutschen König erhalten und die Bedeutung der Kirche als "zweites Rom" erkennbar machen. Der Dom war an den damaligen Dom St. Peter in Rom angelehnt. Der Dom brannte allerdings 1009 bei den Weihefeierlichkeiten ab, wahrscheinlich durch die Festillumination. Erst unter seinem übernächsten Nachfolger, Erzbischof Bardo wurde der Bau 1036 erneut vollendet und unter Kaiser Konrad dem 2.  eingeweiht. Diesmal als Pfeilerbasilika, die sie noch heute ist.  

Weiter in Mainz

Montag, 1. April 2019

Tourauftakt 2019: Mittwoch 03.04. Feierabendtour, Sonntag 07.04. Paminatour

Tourauftakt 2019: Mittwoch 03.04. Feierabendtour, Sonntag 07.04. Paminatour

Die Zeit ist umgestellt, wir haben wieder Sommerzeit, abends ist es eine Stunde länger hell.
Am Mittwoch, 03.04. treffen wir uns wieder um 18 Uhr vor dem Umweltzentrum in der Kronenstraße 9. Der Wald südlich der Fritschlach Daxlanden ist voller Bärlauch. Vor Jahren stockte an dieser Stelle die Tour, soviel Bärlauch, da muss man einfach sammeln. Jetzt ist Bärlauchzeit, jetzt ist auch noch die Gefahr der Verwechslung mit Maiglöckchen gering. Also führt die Eröffnungs-Feierabendtour über die Fritschlach nach Neuburgweier.
Bärlauch sammelt jede und jeder auf eigene Gefahr und sollte sich gut auskennen. Ich will nicht am nächsten Tag etwas von einer dezimierten Fahrradgruppe nach dem Genuss in der Zeitung lesen :-)

Am Sonntag, 07.04. führt die Pamina-Tour treffen wir uns um 10 Uhr vor dem Umweltzentrum (Fahrradbüro) in der Kronenstraße 9. Wir radeln nach Neuburgweier und von dort mit der Fähre Neuburgweier - Neuburg hinüber ans Pfälzer Ufer. 
Von dort geht es weiter über das Elsass nach Seltz. In Seltz ist geplant, das Museum Haus Krumacker zu besuchen. Ausgrabungen brachten Keltenfunde an die Oberfläche, das wichtigste ist das Bronzeschwert aus der Bronzezeit. Ebenso waren die Römer hier, Seltz kommt vom römischen Kastell Saletio. Am ersten Sonntag im Monat öffnet das Museum um 14 Uhr. Wir können also vorher vespern. Normalerweise steht ein Picknickwagen am Fähranleger, sicherheitshalber sollte man aber was zu essen dabei haben. Zum Trinken sowieso. 
Hier der Link zum Museum Seltz Haus Krumacker.
In den letzten Jahren hat sich dieses Museum als unzuverlässig erwiesen, was die Öffnung am "Pamina-Sonntag" betrifft. Es kam einfach niemand zur Öffnungszeit. Einmal gab es dort andere Veranstaltungen, es hatte niemand Zeit für das Museum. Vielleicht haben wir dieses Jahr Glück. 
Falls wir wieder Pech haben, können wir zurück zum Wachthaus in Mothern, ein sehr interessantes Museum zum Rhein, den Mythen und Sagen beiderseits des Rheins und die Inspiration, die der Rhein Künstlern gegeben hat. Hier zum Link zum Museum Wachthaus am Rhein in Mothern.

Falls wir in Seltz Glück haben, geht es anschließend mit der GierSeil-Fähre nach Plittersdorf. Die Seilfähre hängt an einem Seil, das quer über den Strom gespannt ist und wird durch die Strömung angetrieben. Der Strom für die Steuerung wird mit Solarmodulen gewonnen. 

Weiter geht es über Rastatt, Ötigheim, Durmersheim nach Karlsruhe. Wem die 70 km zu weit sind, kann in Rastatt, Ötigheim, Bietigheim, Durmersheim in die Bahn steigen.