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Samstag, 24. Februar 2018

Arktische Temperaturen, Critical Mass, Eröffnung der Freibadsaison 2018

Arktische Temperaturen gefühlt vor allem wegen des eisigen Nordostwindes, aber trotzdem, es gibt kein unpassendes Wetter, wenn man was unternehmen will, allenfalls unpassende Kleidung.
So fanden sich am letzten Freitag im Februar 51 Leute ein, die die Critical Mass mit radelten. Die Stimmung war sehr gut, wenn man Schicht für Schicht wie eine Zwiebel angezogen ist.


Hier der Bericht im Blog der Critical Mass.

Sonnig, aber genauso lausekalt war der Samstag. Die Freibadsaison ist eröffnet. Das Sonnenbad in Karlsruhe ist das einzige Freibad in Deutschland, das von Februar bis zum 1. Advent geöffnet hat.
Der Wind war so eisig, dass das drittel Becken unter einer Eisschicht lag.
Aber keine Angst, so unwirtlich war es dann doch nicht.
Das 50 Meter Becken war beheizt. 28 Grad, wie die neue elektronische Anzeigentafel anzeigte. Aussentemperatur war um den Gefrierpunkt, gefühlt noch viel kälter, vor allem wenn man nass aus dem Becken stieg und schnell in die Halle rannte.
Die neue Anzeige gaukelte uns vor, dass wir 8 Grad Wärme haben, das Thermometer muss in der Sonne liegen, vielleicht liegt es auf dem Dach bei den Solarmodulen. Wenn es da bleibt, bin ich mal gespannt, was für Temperaturen wir im Sommer bekommen. 
Während ich meine Runden schwamm, freute ich mich schon auf die leckere Kartoffelsuppe. Wie für mich gekocht von der Familie Maul sind diese Genüsse schon einen Besuch wert :-)
Diese verlockende Kartoffelsuppe gab es auch am nächsten Wochenende. Nach einer Woche durchgehender Minustemperaturen. Das Nichtschwimmerbecken mit der Rutsche war jetzt komplett mit einer Eisdecke im tiefen Winterschlaf. Dafür war der Massagebrunnen hin und wieder an. Schnell durch die Kälte hinrennen, sich durchmassieren lassen und dann wieder zurück ins 50-Meter-Becken. Ein herrliches Gefühl, alles prickelt, als wenn man in Sekt steigen würde.
Links das 50-Meter-Becken und rechts hinten sieht man die Eisschicht auf dem Nichtschwimmeerbecken

Der Teich unten am Eingang war von einer dicken Eisschicht überzogen. 15 Schildkröten und Goldfische sind drin. Die meisten Schildkröten und die Fische haben sich im Schlamm vergraben. Reglos sah ich ein Schildkröte auf dem Grund. Und eine grosse Schildkröte, der war es wohl zu langweilig, langsam schwamm sie unter dem Eis. Für diese wurde ein Luftloch gehackt. Ich bin mal gespannt, ob diese Teichbewohner durchkommen.


Allmählich gewöhnt man sich an diese tiefen Temperaturen, es ist halt noch nicht Frühling. So stand am Sonntag noch eine fast 80 km lange Tour zur Bienwaldmühle zur Geburtstagsfeier mit der Familie und von dort nach Wörth zu Kaffee und Kuchen und am Abend nach Karlsruhe an. Es war lausekalt aber sonnig, der Halbmond war auch schon am Himmel.





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