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Dienstag, 29. Oktober 2019

Pamina - Tour für das Jahr 2020 (Vortour)

Pamina - Tour für das Jahr 2020 (Vortour)

Am Sonntag den 27.10.2019 war nochmal schönes warmes Wetter. Ideal, um die Tour wieder einmal zu fahren. Ich habe festgestellt, dass ich keine Bilder von unterwegs habe. Und ich will ja im Blog immer auch schon einen Vorgeschmack geben, einen Eindruck geben, wo wir entlang radeln. Heute hatte ich Zeit, immer mal wieder stehen zu bleiben. Ich machte auch einen Abstecher hinein nach Munchhausen zur Kirche Saint Pantaléon von 1840. Sie ist ein besonderes Schmuckstück. Wenn man vom Rhein aus hochradelt, kommt man auf einen Platz über dem Ort. Im Hintergrund sieht man die Berge des Schwarzwaldes, Rathaus und Schule stehen um den Platz. Und die Kirche ist besonders im Inneren im Italienischen Renaissance gestaltet. Man hat das Gefühl, im Urlaub irgendwo in Südfrankreich zu sein.
Mit der Fähre Baden-Pfalz geht es in Neuburgweier hinüber in die Pfalz bei Neuburg und dann am Rhein entlang Richtung Lauterbourg ins Elsass.

 Weiter geht es durch die Rheinauen Richtung Seltz


 Munchhausen Kirche Saint Pantaléon
 Dort ist auch das Delta der Sauer. Auffallend die vielen Schwäne
 Im Hintergrund der Ort mit der Kirche Saint Pantaléon, vorne die Fischerkähne.
Der Rhein wird von Seltz nach Plittersdorf mit einer Gierfähre überquert. Sie wird allein durch die Strömung des Rheins angetrieben. Sie hängt an einem Seil, die Ruder werden so gestellt, dass die Fähre in beiden Richtungen so im Rhein liegt, daß sie immer ans gegenüberliegende Ufer geschoben wird. Die Fähre selbst ist ein großer Kreisverkehr, typisch Frankreich. Die Stellmotoren werden über Solarenergie angetrieben.
Hier hat man jetzt den Blick vom badischen Ufer in Plittersdorf hinüber nach Seltz. Dort sind ganz rechts die Zelte zu sehen, wo man vor der Fährüberfahrt am Picknickwagen einkehren kann. Merguez gibt es immer. Wenn in der Saison viele Gäste kommen, gibt es auch mal Flammkuchen.

Nach Karlsruhe radeln wir dann über Rastatt, Ötigheim, Durmersheim zurück.
Die Tour ist 70 km lang und durchgehend flach.

Sonntag, 6. Oktober 2019

06.10.2019 Rheinzabern römische Brennöfen, Jockgrim Ziegeleimuseum


06.10.2019 10h Rheinzabern römische Brennöfen, Sigillata, Jockgrim Ziegeleimuseum

Start ist um 10 Uhr am Umweltzentrum in der Kronenstraße 9

Terra-Sigillata-Museum Hauptstraße 35, Rheinzabern. Auf dem Weg nach Jockgrim kommt man an der Faustinastraße vorbei. Dort sind beim Kindergarten in einem Schutzbau 2 römische Brennöfen.

Brennöfen am Kindergarten

in der Faustinastraße

Zwei Brennöfen aus römischer Zeit wurden 1978/79 bei der Erschließung des Neubaugebietes "24 Morgen" freigelegt.

Beide, der Ziegelrechteckofen und der runde Terra Sigillata Ofen, sind in einem relativ guten Zustand erhalten. Der kleine Ziegelbrennofen war bereits 1902 bei Ausgrabungen durch Dr. h.c. Wilhelm Ludowici freigelegt und zur besseren Erhaltung wieder zugedeckt worden.



Beide Brennöfen sind in einem Schutzbau der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht worden.



Aus <https://www.terra-sigillata-museum.de/museum_aussenstellen.htm>

Weiter nach Jockgrim Ziegeleimuseum über Hauptstraße nach Süden, Ausserdorfstraße, Jockgrimer Straße, durch den Wald nach Untere Buchstraße zum Ziegeleimuseum.

Gegenüber dem Ziegeleimuseum kann man einkehren.

Nach Rheinzabern sind es 25 km, Tourlänge gesamt 50 km


Geheimrat Dr. h.c. Wilhelm Ludowici (1855-1929)

Ein humanistisch gebildeter Falzziegelfabrikant, Privatgelehrter und Heimatforscher. Er veranlasste die ersten groß angelegten Grabungen, deren Ergebnisse er in vorbildlicher Weise dokumentierte.

Ludowici errichtete die Ziegeleifabrik in Jockgrim von 1886 - 1972. Dann gingen die Tonvoräte aus. 1972 brannte das letzte Werk 6 ab und beendete die Ziegelproduktion in Jockgrim

Aus <https://www.ziegeleimuseum-jockgrim.de/das-museum/>

Das 1996 eingeweihte Ziegeleimuseum befindet sich im restaurierten Pressehaus der ehemaligen Carl Ludowici Falzziegelei.




Kugelhaus von Ludowici


Johann Wilhem Ludowici verhalf mit seinem Ideenreichtum der Ziegelei zu einem weltweiten Erfolg.
Er entwarf zahlreiche Organisationsformen, auch fernab der Ziegelproduktion. Oftmals waren seine Ideen ihrer Zeit voraus.
Das im Außenbereich des Museums gezeigte Kugelhaus aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts sollte durch seine gute Transportmöglichkeit und optimale Raumnutzung seinerzeit eine Alternative zum herkömmlichen Wohnungsbau darstellen, kam aber nie über die Produktion des Prototyps hinaus.
Das vom Museumsverein restaurierte Kugelhaus ist dem Besucher zugänglich und gilt als eines der Highlights der Ausstellung.