Dienstag, 30. Mai 2023

Neupotz Römerschiff - Rheinzabern Brennöfen - Jockgrim Ziegeleimuseum 50 km (18.06.2023)

Neupotz Römerschiff - Rheinzabern Brennöfen - Jockgrim Ziegeleimuseum   50 km  (am 18.06.2023)

An sich wollte ich am 18.06.2023 eine Radtour nach Bad Herrenalb anbieten. Zum entspannten Radeln auf dem Radweg auf der linken Seite Richtung Bad Herrenalb. Auf dem Rückweg Richtung Ettlingen konnte man es an vielen Streckenabschnitten einfach rollen lassen.
Schon Anfang des Jahres schickte mir eine Interessentin für diese Tour eine Meldung aus dem Amtsblatt Ettlingen, in dem angekündigt wurde, dass ab dem Frühjahr 2023 der Radweg etappenweise gesperrt und erneuert wird.
Ich war jetzt einige Male auf diesem Radweg und habe ihn mir angeschaut. Er ist inzwischen wirklich in einem erbärmlichen Zustand. Gegenüber vor zwei Jahren, als ich das letzte Mal dort eine Tour angeboten habe, ist der Zustand mit Beschädigungen durch Witterung, Forstwirtschaft rasant schlechter geworden, sodass durch gefährliche Schlaglöcher keine entspanntes und sicheres Radeln möglich ist. Der Genuss gerade beim Radeln zurück bergab nach Ettlingen ist nur noch an ganz wenigen Abschnitten möglich, man muss meistens gebremst und mit erhöhter Aufmerksamkeit radeln. Eine Baustelle ist bis jetzt noch nicht eingerichtet.
Was mir aufgefallen ist, es sind auch viel weniger Fahrräder gegenüber den letzten Jahren unterwegs. Das ist auch ein Anzeichen, dass der Radweg an Qualität stark verloren hat.

Ich habe mir den Weg in den letzten Monaten ein paar mal angesehen. Nachdem ich an Pfingsten nochmal dort war, um zu sehen und zu testen, ob und was sich getan hat, habe ich mich entschlossen, diese Tour durch eine andere Tour zu ersetzen. Die Sicherheit aller Mitradelnden hat höchste Priorität für mich. Im jetzigen Zustand des Radweges, kann man sich alleine durchkämpfen, für eine Gruppe wird der Weg eine unsichere Zumutung.

Ich habe dann am Pfingstmontag mich entschlossen, eine neue Alternative auszudenken und zu radeln.

Die neue Tour liegt am Rhein und kreuzt historische Spuren:

Neupotz Römerschiff - Rheinzabern Brennöfen - Jockgrim Ziegeleimuseum   50 km

Wir radeln durch den Hardtwald zur Fähre Leopoldshafen - Leimersheim und setzten auf die Pfälzer Seite über. Von dort geht es weiter zu einem See im Altrhein bei Neupotz. Dort liegt das Römerschiff Lusoria Rhenana. Dieses Schiff wurde nach Funden bei Trier originaltreu und funktional aufgebaut. Die Römer sind damit auf dem Rhein und anderen Flüssen gefahren. Die Lusoria war 2008 zunächst im Rheinhafen Karlsruhe, wo man auch mit dem Schiff mitrudern konnte. Von Karlsruhe fuhr es nach Germersheim. Aber mit dem Hafenbetrieb und wechselnden Wasserständen war das auch kein dauerhafter Standort und seit 2008 ist dieser See bei Neupotz der endgültige Standort. Dort kann man das Schiff buchen, es werden auch Touren angeboten. Und der Anlegesteg mit Häuschen ist eine Außenstelle des Standesamtes.

Von der Lusoria Rhenana radeln wir weiter nach Rheinzabern. Dort treffen wir wieder auf die Römer mit der Terra Sigillata. Die Römer entdeckten die reichen Tonvorkommen und es entwickelte sich eine blühende Industrie mit gebranntem Geschirr und anderen Gütern. Es gibt ein Museum und bei einem Kindergarten kann man noch an der Original-Fundstelle die römischen Brennöfen besichtigen.

Mit den reichen Tonvorkommen brannte ab 1883 Carl Ludowici in Jockgrim seine patentierten Z1- Falzziegleln in der Falzziegelfabrik mit mehreren Öfen. Weitere Werke waren in Ludwigshafen. Sie gehörten damals zu den weltgrößten Ziegelfabriken. Nach dem zweiten Weltkrieg, der eine Blüte bescherte, zeitweise waren über 1.000 beschäftigt, begann der Rückgang der Produktion, da beim Wiederaufbau Flachdächer sich verbreiteten, Ziegel auch aus Beton gefertigt wurden.  Mit dem Versiegen der Tonvorkommen wurde 1972 das Werk Jockgrim geschlossen. Im Werk ist jetzt das Ziegeleimuseum, Geschäftshauszentrum und die Verwaltung der Verbandsgemeinde Jockgrim.

Am Rand steht eine weitere Erfindung von Ludowici, der Prototyp des Kugelhauses als Unterkunft, die auf dem Wasser schnell überall hin transportiert werden kann. Konzipiert für temporäre Wohnungen, auch für Katastrophengebiete, ebenso als Alternative und Ergänzung zum Wohnungsbau. Es gab das Kugelhaus in Metall und Beton. Aber über Prototypen kam dieses Projekt nicht hinaus.

Und auch das kuriose Hochhaus am Ortseingang, wenn man von Rheinzabern kommt, ist ein Baudenkmal von Ludowici beim Tüfteln nach Ideen für bezahlbaren Wohnbau für seine Arbeiter. 

Gegenüber können wir uns mit Eis erfrischen oder mit Pizza stärken.

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.



Fähre Leopoldshafen - Leimersheim


Römerschiff Lusoria Rhenana in Neupotz, es ist 18 m lang, hat Platz für 30 Menschen, die an den Rudern das Schiff fortbewegen. Zusätzlich kann ein Segel gesetzt werden.

Römische Brennöfen in Rheinzabern



Am 18.06.2023, als wir mit einer Gruppe unterwegs waren, war der Raum mit den Brennöfen wegen einer Führung geöffnet. So konnte ich mal endlich Bilder machen, ohne durch die Fensterscheibe zu fotografieren. Und neue Erkenntnisse gewinnen. Der eine Brennofen ist offen zum beheizen, der andere hat den Deckel während des Brennvorgangs drauf. Es ist Wilhelm Ludowici, dem Humanisten, zu verdanken, dass diese Schätze aus der Römerzeit geborgen und erhalten sind. 

Napoleons-Säulen Rheinzabern aus dem Kaisergarten von 1809
 
Falzziegel-Fabrik Carl Ludowici, Jockgrim
Kugelhaus Ludowici Jockgrim

Nicht nur Ziegel, Ludovici experimentierte auch mit verschiedenen Wohnformen, um auf verschiedenen Herausforderungen begegnen zu können. Wie diesem Kugelhaus, das man temporär überall schnell hätte einsetzen können. Es kam allerdings über diesen Prototypen nicht hinaus.

Hochhaus Ludowici

Wenn man von Rheinzabern her nach Jockgrim kommt, fällt einem das weithin bekannte Hochhaus auf. Am 18.06.2023 habe ich endlich erfahren, was es damit auf sich hat. Es ist eine realisierte Idee von Ludowici, eine Kombination von Ziegelbauweise und Plattenbau. Das Ziel, durch einfache Bauweise, die sich auf das wesentliche konzentriert, schon vor vielen Jahrzehnten, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Anmutung als Hochhaus rührt auch daher, dass der Grundriss nur eine Wohnung mit Treppenhaus ist und das 6 mal übereinander. Und das im Dorfeingang, wo es sonst nur 2-stöckige Häuser gibt. 
Es ist, wie auch die vielen von Ludowici konstruierten  Arbeiterhäuser im Ort bewohnt und in privatem Besitz.




Hofgut Maxau

Rheinhafen Karlsruhe
Sonnenbad Karlsruhe am Rheinhafen und weiter geht es nach Karlsruhe. Bei dieser Hitze von über 30 Grad der ideale Abschluss, zumindest für mich. Die Badehose ist immer dabei.

Siehe auch weitere Informationen, die ich zu einer Tour von 2020 gepostet habe

Montag, 20. Februar 2023

E-Bikes leihen in Karlsruhe

Es gab mal am Hauptbahnhof und dem Berliner Platz je eine Box der ENBW, in der man E-Bikes leihen konnte. Die gibt es nicht mehr.

Nachdem ich angefragt wurde, wo man in Karlsruhe jetzt E-Bikes mieten kann, habe ich im Internet recherchiert und auch bei der Tourist-Information Karlsruhe nachgefragt.

Hier sind 3 Adressen, mit denen auch das Touristenbüro gute Erfahrung gemacht hat:

Hof- Rad in der Karlstraße 75/ 76137 Karlsruhe /

Tel. 0721 85142239 /kontakt@hof-rad.de/www.hof-rad.de

Fahrradverleih Karlsruhe E-BIKE | PEDELEC | ELEKTROFAHRRAD Mountainbike (hof-rad.de)

 

Mike's Bike in der Sophienstraße 180/ 76185 Karlsruhe /

Tel. 0721855494 /info@mikes-bike.de/www.mikes-bike.de

Mikes Bike - Vermietung (mikes-bike.de)

 

Rumler E-Bikes in der Kaiserallee 83/ 76185 Karlsruhe /

Tel. 0721 14596975 /info@rumler-ebikes.de /www.rumler-ebikes.de

Verleih - Rumler E-Bikes (rumler-ebikes.de)

Dienstag, 10. Januar 2023

Frieder Burda Baden-Baden Transformers 10.12.2022 - 30.04.2023



Eine sehr interessante Ausstellung gibt es zur Zeit im Frieder-Burda-Museum in Baden-Baden.

Die folgende Beschreibung ist von der Seite:

Museum Frieder Burda Startseite - (museum-frieder-burda.de)

TRANSFORMERS
MEISTERWERKE DER SAMMLUNG FRIEDER BURDA IM DIALOG MIT KÜNSTLICHEN WESEN
10. DEZEMBER 2022 – 30. APRIL 2023
MUSEUM FRIEDER BURDA

So lebendig hat man ein Museum selten zuvor gesehen: Begegnen Sie Avataren, beweglichen, sprechenden und lernenden Menschmaschinen. Beobachten Sie den Bewegungs- und Sprachreichtum und das Reaktionsvermögen transformierter Wesen. Hören Sie einer animatronischen weißen Maus genau zu, wenn diese zu einer Kerze spricht. Lassen Sie sich von einer Figur verführen, die subjektive und objektive Reaktionen animiert, zwischen Erregung und Abstoßung. Die Automatisierung des Lebens, die Transformation unserer sozialen Lebenswelten schreitet voran. Künstliche Intelligenz und ihre Verheißungen übernehmen das Regiment und erschaffen lebensähnliche Daseinsformen. Der Mensch forciert den Fortschritt – und steht dabei längst an der Schwelle zu seiner eigenen Ersetzbarkeit. Das Museum Frieder Burda wagt mit der Ausstellung „Transformers“ ein Experiment und verwandelt sich in eine hybride und utopische Versuchsanordnung.

Die Schau thematisiert und präsentiert künstliche Wesen, die das Museum und seine klassischen Meisterwerke kritisch inspizieren. Die Fiktion: Eine neue Dialogsituation, die den Konjunktiv des „Was-wäre-wenn“ einer radikal veränderten Zukunft durchspielt.

Pablo Picasso, Jackson Pollock, Willem de Kooning, Gerhard Richter, Sigmar Polke und andere: Sie alle haben in ihrer Zeit die klassische Erwartungshaltung an ein Werk der Kunst verändert. Zusammen mit ihren bedeutenden Meisterwerken aus der Sammlung von Frieder Burda und in der Begegnung mit künstlichen Wesen verbinden und vernetzen sich so im Museum mehrdimensionale Erfahrungsräume, in denen sich die Besucher erst einmal selbst verorten müssen. Es kommt Leben ins Museum, wir wachsen hinein in das Metaverse – auch wenn es nicht real ist, sondern eine Reflexion unserer heutigen zunehmend artifiziell transformierten Welt.

Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler, Louisa Clement *1987, Ryan Gander *1976, Timur Si-Qin *1984 und Jordan Wolfson *1980, gehören alle einer Generation an, die in einer digitalen Welt aufgewachsen ist. Sie spiegeln in ihrer Biografie wie in ihrem Schaffen die zunehmenden Machtsphären virtueller Möglichkeiten.

Jordan Wolfson: Female Figure
Aus künstlerischen und technischen Gründen kann die Installation jeweils nur von einer begrenzten Anzahl Personen gleichzeitig besucht werden. Der Eintritt kann nicht garantiert werden.
Bei Ihrem Museumsbesuch erhalten Sie an der Info/Kasse kostenlose Einlass-Tickets für verfügbare Zeitfenster. Eine Buchung per Telefon oder Internet ist nicht möglich.
Empfohlenes Mindestalter: 16 Jahre


Und noch einen Hinweis von mir:

Für die Transformers-Ausstellung gibt es einen Hinweis, dass für die Installation von Jordan Wolfson "female figure" immer nur eine begrenzte Anzahl gleichzeitig den Raum betreten können. Dafür werden dann am Infoschalter Zeitfenster vergeben. Da hat man es unter der Woche wahrscheinlich leichter, auch eines zu bekommen.
Durch diesen Hinweis wird natürlich Neugierde auf die Installation geweckt. 
Im Raum sitzt auch eine Betrachterin, bei näherem Hinsehen entdeckt man, dass sie eine künstliche Intelligenz ist. Das ist schon wieder Schritte weiter als damals die Ausstellung von Duane Hanson mit seinen hyperrealistischen Personen.

Die Ausstellung jetzt zieht eine Vergleich mit Künstlern wie Baselitz, der seine Bilder auf den Kopf stellte, Polke, der die Gestaltung dem Zufall überließ, ... Künstler, die damit eine Transformation in ihrer Zeit einleiteten. Und jetzt Künstlerinnen und Künstler aus der digitalen Welt, die jetzt in Dialog treten können, wie die künstliche weiße Maus, die in Dialog mit einem Bild von Richter tritt.


Freitag, 14. Oktober 2022

Normannnen Reiss-Engelhorn-Museen (rem Zeughaus) Mannheim

Normannnen Reiss-Engelhorn-Museen (rem Zeughaus) Mannheim

Die Normannen - Reiss-Engelhorn-Museen (rem-mannheim.de)

18.09.2022 - 26.03.2023 im Museum Zeughaus

Die Normannen

Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Museumsverband „Réunion des Musées Métropolitains“ in Rouen (Normandie) entwickelt und präsentiert.


Im Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim ist zur Zeit eine Ausstellung über die Normannen. Wir kennen sie auch als Wikinger. Die Ausstellung zeigt, wie sie sich durch Eroberung und Handel  an die neuen Kulturen anpassten, ihre Buntheit einbrachten, annahmen und weitergaben, was sie gut fanden und damit die Entwicklung aktiv mitgestalteten. Hier eine Beschreibung zur Ausstellung:    .

"Die Reiss-Engelhorn-Museen widmen sich in einer umfassenden kulturhistorischen Ausstellung zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum der faszinierenden Geschichte der Normannen. In einem spannenden Bilderbogen zeigen sie, wie aus Wikingern Normannen wurden, die seit dem 9. Jahrhundert das Gesicht Europas veränderten. Auf den Spuren der Nordmänner begeben sich die Besucher auf eine Reise von Skandinavien bis ans Mittelmeer, von der Ostseeküste bis nach Byzanz. Über allem steht die Erkenntnis, dass Vernetzung keine Erfindung des 21. Jahrhunderts ist: Die Geschichte der Normannen ist die Geschichte von Mobilität, Eroberung und Innovation. Sie hat die Entwicklung Europas maßgeblich mitgestaltet. Die Schau beleuchtet anhand 300 hochkarätiger Leihgaben aus großen europäischen Sammlungen hochaktuelle politische und gesellschaftliche Fragen aus historischer Perspektive. Kostbare Kunstgegenstände, Präziosen sowie Waffen und exotische Handelswaren spiegeln den kulturellen Austausch von Orient und Okzident wider."

Ich finde die Ausstellung, ohne dass ich jetzt schon selber dort gewesen bin, interessant. Überhaupt sind die dortigen Ausstellungen immer so gestaltet, dass man als Besucher immer mit einbezogen ist und es somit lebendig ist.

Einige Gedanken, die mir im Rahmen der Beschäftigung mit diesem Thema gekommen sind.
Die Wikinger kamen 911 über die Seine nach Festland-Europa, trafen dort auf die Franken, die zu Pferde kämpften, Burgen aus Stein bauten, während die Barone der Wikinger Holzburgen bauten. Im Laufe des nächsten Jahrhunderts übernahmen die eroberten Gebiete vieles von den Eroberern, die sie Normannen (Menschen aus dem Norden) nannten und die als in Europa am meisten herumgekommenes Volk viele Einflüsse der anderen Kulturen mitbrachten. Umgekehrt entwickelten die Normannen die neu kennengelernte romanische Architektur der Franken in normannischem Stil mit den hohen ehrfurchtsgebietenden normannischen Bögen weiter. Denn die Normannen haben die Eigenschaft, dass sie alles auf ihrem Weg verinnerlichen und übernehmen, was sie begeistert und fortentwickeln. Das ist ein entscheidendes Moment der Ausstellung, zu zeigen, dass Eroberung nicht unbedingt Zerstörung, Auslöschen und Brandschatzen heißen muss, sondern auch Übernahme und Weiterentwicklung heißen kann, wenn man offen dafür ist. 
Interessant ist, dass der Teil der Ausstellung, der die Ukraine betraf, die Kiewer Rus hat einen Ursprung bei den Wikingern im 9. Jahrhundert, aus der Ausstellung genommen wurde und wegen des Kriegs nicht gezeigt wird. Das war in der jetzigen Zeit wohl zu heikel und gefährlich. Und erklärt für mich auf der anderen Seite, wieso Schweden es so dringend hat, unter den Schutz der Nato zu kommen. Bei Finnland war es für mich offensichtlich, die gehörten zur Zarenzeit mal zu Russland. Das lässt vorsichtig werden. Aber Schweden? Unter Stalin war die Normannentheorie verboten, Russland durfte nur russische Ursprünge haben. Nach Stalin wurde die Normannentheorie wieder anerkannt. Putin macht es irrsinnig anders, mit Gewalt vernichtet er, was nicht russisch ist und macht es russisch. Dass da die Schweden nervös werden, ist da irgendwie nachvollziehbar.
Die Normannen-Ausstellung in Mannheim ist wahrscheinlich vor dem Krieg in der Ukraine konzipiert worden, und hat durch die jetzige Zeit noch eine Aktualität gewonnen.


1. Welche Region ist nach den Männern aus dem Norden benannt ?
    (Burgund, Normandie, Bretagne ?)

Jetzt wird es schon schwieriger.
2. Was ist eine Motte?
    (Burg, Obstsorte, geistliches Musikstück)
    Hier habe ich nochmal die richtige Lösung gefunden, durch das Ausschlussverfahren, was es vielleicht nicht ist.

Leichter wird es nicht.
3. Wo ist eine Vorfahrin Wilhelms des Eroberers bestattet?
    (Gruft im Mannheimer Schloss, Kloster Limburg, Pfalz, Vatikan?)
    Hier versuchte ich es auch mit Ausschluss. Mannheimer Schloss liegt nahe, weil die Ausstellung in Mannheim ist. Aber zur Zeit der Normannen gab es Mannheim noch nicht. Und sind im Vatikan nicht nur Päpste?

Jetzt wird es einem wieder leichter gemacht.
4. Wann fand die Schlacht von Hastings, bei der die Normannen England eroberten, statt?
    (666, 1066, 2666 ?) Ja, wann war die Zeit der Normannen?

Jetzt wird es einem noch leichter gemacht.
5. Wer eroberte im Jahr 1066 England?
   (Wilhelm der Eroberer, Papst Honorius III., Ottheinrich von der Pfalz?)

Bei der nächsten Frage kann man sich täuschen, obwohl ein Land ja schon beantwortet ist, und bei den beiden anderen die Chance fifty : fifty stehen.
6. In welchem Land gab es keine normannischen Könige?
    (Sizilien, England, Spanien?)

Jetzt wird es wieder leicht.
7. Welche Speise wurde schon in einer schriftlichen Quelle am Hofe König Rogers II. von Sizilien erwähnt?
    (Tofu, Spaghetti, Sacher-Torte)
   Wenn man diese Frage schon vor der Frage 6 gekannt hätte, hätte man auch 6 richtig beantwortet.

Man weiß jetzt schon einiges, damit ist folgende Frage leicht.
8. Wann wurden die Wikinger zu Normannen?
    (Als sie Urlaub im Süden machten, Als sie Amerika entdeckten, Als sie an einer bestimmten Küste Frankreichs sesshaft wurden?)

Mit all dem Wissen kann man schon folgende Frage beantworten.
9. Welche Insel eroberten die Normannen im Mittelmeer?
    (Sizilien, Kreta, Mallorca?)

Der Teppich von Bayeux ist zwar ein Titelbild der Ausstellung, aber die Antwort fällt jetzt aber auch so nicht schwer.
10. 
Was zeigt der Teppich von Bayeux?
      (Alltagsleben mit Hausputz, Die Geschichte der Eroberung Englands, 
Fußabdrücke von Königin Elisabeth II?)

Je nachdem, was man hier schon beantworten konnte, mal sehen, was in der Ausstellung alles zu erleben ist ?
Diese Frage kann man nur beantworten, wenn man auch dort gewesen ist. :-)

1 Normandie
2 Motte ist die Holzburg der Normannen
3 Kloster Limburg Pfalz
4 1066
5 Wilhelm der Eroberer
6 Spanien
7 Spaghetti
Als sie an einer bestimmten Küste Frankreichs sesshaft wurden
9 Sizilien
10 Die Geschichte der Eroberung Englands

 
 

Samstag, 1. Oktober 2022

Touren 2023 für den ADFC

Touren 2023 für den ADFC

Das Fahrradbüro ist in der Welfenstraße 13

16.03.2023 Siehe Hinweis zur möglichen Änderung der Herrenalb-Tour wegen Sanierungsarbeiten des Albtal-Radwegs

SO 16.04.2023 Tour 1 Pamina Tour 70 km bis Seltz - Plittersdorf. Zurück über Rastatt - Ötigheim - Durmersheim  70 km eben. Start Fahrradbüro 10 Uhr

Fähren Neuburgweier, Seltz


Bilder und Informationen zur Tour Pamina Seltz Plitterdorf

 

SO 21.05.2023 Tour 2 Speyer 95 km

Mit dem Rad nach Speyer über Fähre Leopoldshafen - Leimersheim

In Speyer mit der Fähre nach Rheinhausen und von dort dann über Wiesental, Graben-Neudorf, Grabener Allee nach Karlsruhe.

Wer nicht die ganze Strecke radeln will, kann zwischendrin mit der Bahn zurückfahren.

Nach GER sind es 35 km, nach SP sind es 60 km (Fähre nach Rheinhausen), Graben-Neudorf 72 km, Karlsruhe 95 km

Von Speyer eventuell zurück mit dem Zug.

Speyer - Germersheim 26 km

Speyer Dom - Hbf bis Bahnsteig 3 mit Aufzug 10 Min, es müssen allerdings Fahrkarten gekauft werden. KVV Tarif ab GER ist nur halber DB Tarif ab SP.

Wenn man nur bis Germersheim radelt, sind es 70 km, hier kann man alles radeln. Zurück in diesem Fall über die Rheinbrücke auf die badische Seite.

Start Fahrradbüro 10 Uhr

GER 31 km

Fahre SP Rheinhausen 56 km

Graben Neudorf 72 km

KA 95 km


Bilder und Informationen zur Tour Speyer, Rheinfähre Rheinhausen-Speyer,


SO 18.06.2023 Tour 3 Bad Herrenalb, 35 km mit moderaten Steigungen, hin und zurück 70 km. Start Fahrradbüro 10 Uhr. Bitte Picknick mitnehmen!

Im Amtsblatt Ettlingen vom 16.03.2023 wird angegeben, dass der Albtalradweg im Laufe der nächsten Jahre saniert wird. Als erster Abschnitt für 2023 ist der Abschnitt Busenbach bis Etzenrot angegeben. Unten im Profil der Tour habe ich schon in der Vergangenheit angegeben, dass man bis Neurod auf dem Graf-Rhena-Weg radeln kann. Damit dieser Weg funktioniert, ist Voraussetzung, dass der sanierte Weg vor der Einmündung nach Etzenrot endet und 2023 die Fortsetzung rechts Richtung Herrenalb noch befahrbar ist.

Vor der Tour werde ich nochmal schauen, wie der Sanierungsfortschritt bearbeitet wird. Falls es hier keine Fortsetzung gibt, werde ich hier eine alternative Tour ausdenken und veröffentlichen.


 

SO 18.06.2023 Tour 3 Bad Herrenalb, 35 km mit moderaten Steigungen, hin und zurück 70 km. Start Fahrradbüro 10 Uhr. Bitte Picknick mitnehmen!

nicht ganz eben, aber die 300 Höhenmeter verteilen sich ziemlich gleichmäßig auf ein Länge von 20 km; und zurück geht es dafür ja bergab. Hin und zurück sind es 70 km. Über Ettlingen, Busenbach, Neurod, Fischbach, Marxzell im Albtal.

Profil der Tour: Nach Bad Herrenalb gibt es zwei Wege. Von Ettlingen aus rechts der Graf-Rhena-Weg. Dieser ist als Wanderweg konzipiert, wird aber auch zum Leidwesen der Wanderer mit Mountain-Bikes gefahren. Für Tourenräder ist er an vielen Stellen nicht komfortabel zu radeln. Auf der linken Seite ist der Weg als Radweg ausgebaut. Er liegt etwas höher und man blickt von dort auf das Albtal. Das Profil mit auf und ab verläuft gleichmäßig, wodurch er sehr entspannt zu radeln ist. Wir werden in beiden Richtungen auf diesem Radweg auf der linken Seite radeln, sodass es eine entspannte Tour wird. Bis Neurod können wir auf dem Hinweg auch das Stück auf dem Graf-Rhena-Weg radeln, wenn man einen Eindruck von diesem Weg bekommen will. Die nächste Abfahrt dort wäre dann Marxzell. Man kann aber auch schon vorher in Neurod am Campingplatz vorbei auf die andere Seite zum Radweg wechseln.
Ein mitgenommenes Picknick ist zu empfehlen. Außerdem eine Maske, damit wir für alle Möglichkeiten gewappnet sind.


Bilder und Informationen zur Tour Bad Herrenalb


 

SO 16.07.2023 Tour 4 Waghäusel Eremitage  40 km, hin- und zurück 80 km

 

Streckenvariante a) 47 km  über Leopoldshafen - Rußheim - Huttenheim - Philippsburg - Waghäusel Eremitage

Streckenvariante b) 37 km über Wiesental - Graben-Neudorf - Grabener Allee (Hardtwald) Start Fahrradbüro 10 Uhr


Informationen und Bilder zur Tour Waghäusel

 

SO 17.09.2023 Tour 5 Baden-Baden, 80 km (40 km eine Strecke).

Eventuell Besuch eines der Museen (Frieder Burda, Kunsthalle, LA8) je nach aktueller Ausstellung. Start Fahrradbüro 10 Uhr


Bilder und Informationen zur Tour Baden-Baden

 

Bitte für alle Touren über das Tourenportal des ADFC anmelden


Link: Alle ADFC-Touren im Tourenportal






Sonntag, 3. Juli 2022

Murgtalradtour 10.07.2022 unter Bedingung vom 9 EUR Ticket

Murgtalradtour 10.07.2022 unter Bedingung vom 9 EUR Ticket

SO 10.07.2022 Murgtalradweg Baiersbronn - Gernsbach - Kuppenheim - RA (60 km) oder KA (90 km), 300 Hm

Tour-de-Murg

Bahn: Murgtäler-Fahrrad-Express.

Wegen des 9 EUR Tickets bringen alle ihr eigenes Ticket mit und können dann sofort zum Bahnsteig hochgehen, um die Plätze zu sichern. Nähere Informationen nach der Anmeldung, wenn ich alles getestet und festgelegt habe. ==>Darum unbedingt anmelden!

Wir treffen uns also nicht vor der Bahnhofsbuchhandlung sondern oben am Gleis 4, wo der Zug um 9:05 abfährt (RE 7).
==>Darum unbedingt anmelden!

Picknick mitnehmen.

Der meiste Teil der Strecke verläuft flach und absteigend. Allerdings gibt es hinter Forbach eine nennenswerte Steigung, etwa 80 Hm. Auch davor sind einige Passagen mit Steigungen, insgesamt etwas 300 Hm

 

Ich werde dann mitteilen, ob wir in diesem Zug eine Chance haben oder einen anderen Zug nehmen müssen. Also anmelden!

 

Am Sonntag 26.06.2022 habe ich den Murgtäler Fahrrad-Express ausprobiert. Er kam schon gut belegt von Ludwigshafen her. Für Fahrräder war in dem Wagen, in den ich einstieg noch Platz. Das änderte sich ab Rastatt, Da kamen viele Fahrräder dazu. Die Zugbegleiterin, die permanent die Belegung dokumentierte, gab Anweisungen, wie die Räder transportiert werden sollen, damit Reisende mit Gepäck noch durchgehen können. Mit meinem Birdy hatte ich natürlich keine Probleme. . 

Bitte Picknick mitnehmen.

Corona: Zur Sicherheit gilt auf meinen Touren 2G !!!.

.




Dienstag, 14. Juni 2022

Die Worms-Tour 19.06.2022 unter Bedingungen mit dem 9 EUR Ticket

Die Worms-Tour 19.06.2022 unter Bedingungen mit dem 9 EUR Ticket 

Geplant war die Tour so, dass wir mit dem SÜWEX nach Speyer fahren, von dort nach Worms radeln und im Anschluss ab Worms mit dem SÜWEX zurück nach Karlsruhe fahren.

Ich habe jetzt am Pfingstmontag und am 12.06.2022 unter den Bedingungen des 9 EUR Tickets die Machbarkeit ausprobiert.
Ab Worms mit dem Zug zurück zu fahren, funktioniert nicht, der Zug kommt von Mainz her so voll an, zusätzlich zu den Menschen in Worms, dass nicht garantiert werden kann, dass und wann man in Karlsruhe ankommt. Erschwerend kommt hinzu, dass bis zum 19.06.2022 der SÜWEX baustellenbedingt gar nicht fährt, und man mit Umstiegen zurückfahren muss.

Somit habe ich die Tour so umgebaut:

Wir fahren mit der S3 von Karlsruhe nach Ludwigshafen HBF. Er fährt im KA als Doppelzug ab, darauf achten, dass nur der vordere Zug über Ludwigshafen fährt. Damit haben wir bei der Radtour von LU nach Worms 30 km gespart, die wir dann von Worms nach Mannheim radeln, nachdem wir Worms besucht haben.

In Mannheim sind unsere Chancen besser, da die S9 über Graben-Neudorf - Hagsfeld in Mannheim eingesetzt wird. Die S3 über Heidelberg - Durlach kommt zwar von Germersheim, in Mannheim wird der Zug aber mit einem weiteren Zug verdoppelt.  Wir können also mit der S3 oder der S9 zurückfahren.

Bei meinen Tests hat das so geklappt, mit dem Fahrrad kann es schon eng werden. Ich habe das für mich entschärft, dass ich mit meinem Faltrad Birdy geradelt bin.

Zur Strecke:

Von Ludwigshafen geht der offizielle Radweg anfangs entlang der BASF und dann nördlich von Oppau am Rhein entlang, um die Polder herum und man kommt in Worms an der Rheinpromenade an. Vor dort radelt man nach Worms hinein, zum Dom, zum jüdischen Friedhof "Heiliger Sand", zum Luther-Denkmal, zur Judengasse mit Synagoge und Mikwe, Nibelungenmuseum.
Schöner ist es in Ludwigshafen über Oggersheim zu radeln und so die BASF zu umgehen. Am Ende von Oppau kommt man dann wieder auf die offizielle Strecke.

Von Worms aus radelt man über die Nibelungen-Brücke nach Lampertheim, durch das Naturschutzgebiet Biedensand nach Sandhofen. Dort kommt man mit einer kleinen Kettenfähre durch einen Hafenzufluss zum Rhein. Von dort geht es dann zur Neckarmündung und am Neckar entlang nach Mannheim.

Zu beachten ist folgendes:
Proviant und Getränk mitnehmen, damit wir unterwegs unabhängig sind.

Zu Corona: Durch den lockeren Umgang mit der Corona-Pandemie steigen die Inzidenzen trotz des Sommers. Ausserdem ist die Omikron Subvariante BA.5 noch ansteckender und breitet sich rasant aus. Deshalb ist es weiterhin wichtig, dass alle geimpft sind, am besten mit einem mRNA-Booster.
In der Bahn ist die Maske sehr wichtig und notwendig. Ansonsten Abstand halten! 

In den Bahnen wird es sehr voll sein. Es kann sein, dass wir mit Rädern keinen Platz bekommen, das kann vor allem bei der Rückfahrt Schwierigkeiten machen.

Am Sonntag 19.06.2022 wird es mit 36 Grad sehr heiß sein!

Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt 1774 in Oggersheim aus vorindustrieller Zeit



Worms, Dom



Fähre Sandhofen


Zur ADFC-Seite mit Anmeldung: