Samstag, 24. Juni 2017

Dagebüll : Die Bahn. Nicht nur klimafreundlich. Nichts ist unmöglich

Dagebüll : Die Bahn. Nicht nur klimafreundlich. Nichts ist unmöglich :-)

Mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen ..., negative Vorurteile sind für viele ein Grund, lieber mit dem Auto zu fahren anstatt mit der Bahn.
Ich bin öfter mit der Bahn und meinem Fahrrad unterwegs. Ich schätze die Sicherheit auf der Schiene, das stressfreie Reise, Begegnungen unterwegs und das ich mich um wenig kümmern muss. Und man ist sehr schnell, wenn man ICE's dabei hat. Von Karlsruhe an die Nordsee in Ostfriesland ist man in 7 - 8 Stunden. 
Dass ich damit auch noch das Klima schone, nehme ich billigend in Kauf :-)

Im Juni 2017 war ich für eine Woche auf Vortour für Nordfriesland. Das Birdy ist mein Fahrrad, damit kann ich jeden Zug, auch ICE, nutzen und brauche das Fahrrad nicht anmelden. Es fährt zusammengefaltet kostenlos mit.

Am 24.06.2017 ist meine Vortour zuende, ich habe den Kurswagen zum IC von Westerland nach Karlsruhe gebucht, Abfahrt nach 9 Uhr in Dagebüll, Ankunft in Karlsruhe um 21 Uhr. Man kann direkt ohne Umsteigen fahren. Mit Anmeldung kann man hier auch normale Fahrräder mitnehmen. Aber ich war froh, mein Birdy mitgenommen zu haben.
In Dagebüll an der Mole ist der Bahnsteig. Von der Fähre kann man so direkt in die Bahn.
Am Bahnsteig steht eine Bahn der Baureihe 628. An diesen sind 2 IC-Waggons gehängt, einer davon mit großem Fahrradabteil. Dann noch ein Güterwagen.
Soweit, so normal.

Am 24.06.2017 war alles anders.
Den Tag vorher tobten Stürme durch Norddeutschland. Hier bei meinem Ausflug auf Föhr hat man allerdings nicht soviel davon mitbekommen. Ich war deshalb verwundert, dass am Bahnsteig nur dieser Schienenbus stand, ohne IC-Waggons. Mit Rollkoffern kamen Fahrgäste von der Fähre aus Wyk auf Föhr, der Bahnsteig war voll. Mehr kommt nicht, der IC ist am Vortag nicht in Westerland angekommen. Also gibt es keinen, der in den Süden fahren könnte. Ausserdem ist die Zufahrt nach Hamburg gesperrt, in Altona ist Schluss. Vorbereitungen für den G20-Gipfel. 
Wenn ich mein Faltrad zusammenfalte, kann ich es zu ihr in den Führerstand stellen, meinte die Lok-Führerin, dann ist mal das aus dem Weg. Und so machte ich es. Der Zugbegleiter bereitete uns mental darauf vor, was uns ab Niebüll erwartet. Den IC gibt es nicht, mit den Regionalbahnen sollen wir schauen, dass wir nach Altona kommen. Dabei müssen wir unter Umständen umsteigen. Die Bahnen sind überfüllt. 

Mit Humor entkrampft sich einiges erkannten die Bahnmitarbeiter bei der Durchsage im Bahnhof Elmshorn, und lockerten damit auch die Stimmung auf,  um in überfüllten Bahnhöfen den Einsteigevorgang zu beschleunigen: "Damit es schneller beim Einsteigen geht, eine wichtige Durchsage: Ein Zug ist wie ein SCHNITTLAUCH, er ist innen hohl, sie können also an allen Türen einsteigen".

Altona ist momentan Endstation für Bahnen und auch Autos. In Hamburg wird der Ernstfall geprobt. Und der ist ja eine Woche später auch eingetreten.

Um 15 Uhr war ich immer noch in Altona. Ob ich an diesem Tag jemals in Karlsruhe ankommen würde, bezweifelte ich inzwischen. Dabei sollte ich am nächsten Morgen bei der Einweihung des neuen Natur-Radwegs für den ADFC mit dabei sein.
Da zeigte der DB-Navigator an, dass um 16 Uhr ein ICE nach Stuttgart auf den Weg geschickt wird und eine halbe Stunde später ein ICE nach Karlsruhe. Im Bahnhof wurden die Züge noch nicht angezeigt. Ich vergewisserte mich deshalb am Schalter. Er schaute skeptisch auf mein Fahrrad, das geht aber nicht, meinte er. Ich zeigte ihm, dass ich es zusammenfalten kann. OK. Der DB-Navigator ist aktueller und flexibler. 
Ich sitze im ICE, mein Fahrrad steht zusammengefaltet in der Nische beim Bistrowagen. Entspannt bestelle ich mir was zum Essen, während der Zug im Hauptbahnhof Hamburg einfährt. Hier kommt dann die Durchsage, dass die Strecke noch nicht komplett festgelegt ist, dass hängt davon ab, welche Gleise geräumt sind, es wird aber auf jeden Fall versucht, Frankfurt und Karlsruhe zu erreichen. Wenn Bahnhöfe vorher nicht erreicht werden können, soll man fragen oder im DB-Navigator nach Alternativen suchen. Wo wir überall entlang fuhren, weiß ich nicht, es war auf jeden Fall nicht der bekannte Fahrweg. Interessant war es auf jeden Fall, weil die Kommunikation zwischen Lokführer und Zugbegleitern mit den Zwischeninformationen offen war. Auf dem Display sah man, dass der ICE 220 km/h fuhr. Irgendwann waren es nur noch 180 km/h. "Was ist los? Da muss doch noch mehr drin sein" fragte der Zugbegleiter den Lokführer. Der erklärte den Grund und versprach, sofort wieder aufzudrehen, wenn er die Freigabe dafür hat.
Es war abenteuerlich und interessant, zu beobachten, wie wir schnell immer näher unserem Ziel kamen. Und amüsant.

Karlsruhe: Es war 8 Minuten vor meiner regulären Zeit mit dem IC, als dieser ICE, der alles an Zeitverlusten auf der Strecke offensichtlich rausholte, in Karlsruhe ankam. Als ich mein Birdy auseinanderfaltete und die Packtaschen anhängte, traute ich meinen Augen nicht. Am anderen Bahnsteig rollte unschuldig mein IC mit der Zielbezeichnung Westerland - Karlsruhe fahrplanmäßig ein.  Die Zugbegleiterinnen, die jetzt Feierabend hatten und den Zug verließen, musste ich dann doch fragen "Sie kommen doch nicht wirklich mit diesem IC heute von Sylt, auch wenn das der Zug vorgaukelt ???" Und so war es dann auch, sie sind erst in der Gegend von Hannover losgefahren. Von da, wo der Zug am Vortag liegen geblieben ist.

Ich hatte für diese Fahrt von Niebüll nach Karlsruhe eine Fahrkarte zum Sparpreis von 19 EUR mit Bahncard 25. Diese Fahrkarte hat natürlich Zugbindung. Aber da es diese Verbindung nicht mehr gab, war die Zugbindung aufgehoben und ich alle Möglichkeiten des Flexpreises. Es war eine Meisterleistung des Zugmanagements. Und so nur mit der Bahn realisierbar.

Das war die Tour, die dieses überraschende Ende hatte:
http://corneliusberkmann.blogspot.com/p/details-zur-planung-der-tour.html

Freitag, 26. Mai 2017

Wochenende 200 Jahre Ganz schön Drais. Critical Mass Freitag 26.05.17 18 Uhr Kronenplatz

Wochenende 200 Jahre Ganz schön Drais. Critical Mass Freitag 26.05.17 18 Uhr Kronenplatz.

An diesem Freitag machen die Radlerinnen und Radler mit ihren historischen Fahrrädern eine Landpartie.

Am Abend startet wieder, wie jeden letzten Freitag im Monat um 18 Uhr auf dem Kronenplatz die Critical Mass. Damit wir die 200 mindestens erreichen, müsst ihr auch alle kommen.
PS. Zur CM braucht ihr natürlich keine historischen Fahrräder wie auf dem Bild :-)



 Es war ein einmaliges verlängertes Wochenende ab Christi Himmelfahrt. Zum Jubiläum 200 Jahre Fahrrad, vor 200 Jahren hat der Karlsruher Karl Drais in Mannheim die Laufmaschine als Vorläufer der Fahrrads erfunden. Aus diesem Anlass wurde das diesjährige Welttreffen historischer Räder in Karlsruhe ausgerichtet. 400 Räder aus über 40 Nationen, das bot die einmalige Chance, die komplette Entwicklung des Fahrrads in jeder Stufe zu erleben. Und zwar nicht an Ausstellungsstücken im Museum, sondern live in voller Funktion und Aktion in diesem Museum in Motion. Ich war voll begeistert, man konnte zuschauen, sich mit den Leuten unterhalten, es war ein wirklich besonderer Genuss. Hier jetzt einige Eindrücke. Mit einem Klick kommt man ins Fotoalbum, dort sind noch viel mehr Bilder, zum Teil mit Text versehen und auch das Video des Balletts in hoher Auflösung.

Hier klicken, und es gibt noch viele weitere Bilder. Unter anderem auch einen Ausschnitt aus dem Ballett der Hochräder (in hoher Auflösung) zu Musik von Rossini.

Am Donnerstag Christi Himmelfahrt 25.05.17 das 100-Meilen-Rennen durch den Hardtwald.
Ballett der Hochräder zu Musik von Rossini (siehe auch das Video)
Am Samstag nachmittag Radrennen mit den verschiedenen Fahrradtypen. Viel mehr Bilder im Fotoalbum. Dort sind auch einige Bilder mit Erläuterungen versehen.
 Am Sonntag vormittag fanden sich die historischen Räder nochmal im Kreativpark im Schlachthofgelände ein.
"Gehabt Euch wohl", Karl Drais verabschiedet am Sonntag nachmittag die Radlerinnen und Radler auf ihren historischen Rädern.
Zum Abschluss nochmal ins Riesen-(Fahr)-Rad vor dem Schloss. Ein eindrucksvolles Wochenende neigt sich dem Ende zu.
 Und wie gesagt, viel mehr Bilder im Fotoalbum. Dort sind auch einige Bilder mit Erläuterungen versehen.



Bei schönstem Sommerwetter waren wir dann auch um die 200 auf unseren Rädern bei der Critical Mass. Hier beim Start von der Kronenstraße in den Zirkel. Es war eine richtig lange Schlange.





Dienstag, 23. Mai 2017

Bikes without Borders und Kino ohne Grenzen 18 Uhr am Menschenrechtszentrum

Am 23.Mai wird Kino ohne Grenzen ( http://www.kino-ohne-grenzen.de/ ) in Kooperation mit Bikes without Borders (BwB) ( http://bikeswithoutborders.blogspot.de/ ) den Film "Das Mädchen Wadjda" ( http://www.wadjda-film.de/ ), ein Film über ein saudi-arabisches Mädchen, das unbedingt Fahrrad fahren möchte, zeigen. Der Film wird auf arabisch mit deutschen Untertiteln gezeigt.
Für Flüchtlinge wird der Eintritt 50 ct kosten, für Einheimische 5 EUR.
Zum Kino (KURBEL) möchten wir gerne von der Werkstatt am Menschenrechtszentrum in der Oststadt gemeinsam mit möglichst vielen Leuten radeln.
Der Treffpunkt an der Werkstatt ist dementsprechend um 18 Uhr, um ca. 18:15 Uhr kann dann losgeradelt werden und das Kino beginnt um 19 Uhr.

Die Werkstatt ist in dem Container hinter dem Menschenrechtszentrum Durlacher Allee 66.
Im Kino selbst wird es eine kurze Vorstellung (ca. 5 min) von BwB und dem gemeinsamen Projekt mit Caritas zum Frauenfahradkurs geben. Außerdem gibt es in der Filmpause Knabbereien und die Möglichkeit, sich auszutauschen.
Wir würden uns riesig freuen, wenn viele an diesem Event teilnehmen würden (eine Teilnahme nur an der Fahrradtour ist natürlich auch möglich). Ich denke, dass es eine hervorragende Möglichkeit ist, Fahrrad-begeisterte mit unterschiedlichstem Hintergrund zusammen zu bringen!




Sonntag, 21. Mai 2017

Radtour 21.05.17 Colmar, Neuf-Brisach

Colmar Museé Unterlinden, Neuf-Brisach So 21.05.2017

7:40 HBF Karlsruhe Bahnhofsbuchhandlung

60 - 90 km, Mittel. Rückkehr ca. 20:48

==>Zum Anklicken

Und jetzt zu dieser Tour mit meiner Gruppe
Es war eine sehr schöne Tour mit sehr netten Radlerinnen und Radlern. Es hat alles bestens funktioniert. In Sasbach trafen wir fast punktgenau die Mannheimer und weiter ging es über die Staustufe in Marckolsheim zum Rhein-Rhone Kanal und dem Colmar-Kanal nach Colmar. Unterlinden, Stadtbummel, für jeden war etwas dabei, bevor es nach Neuf Brisach weiterging.
Eine Giraffe schaut in den Festungsgraben von Neuf Brisach

Wir waren natürlich bei diesem schönen Wetter nicht alleine unterwegs. Aber trotzdem war mit guter Organisation es möglich, auch unsere Fahrräder in den Zügen unterzubringen. Die Zugführer waren dabei auch sehr kooperativ. Aus zunächst unmöglich erscheinender Mitnahme, gelang es letztendlich dann doch immer, eine Lösung zu finden. Hilfreich war dabei die Birdy's, die man zusammenfalten konnte.
Und in Offenburg konnten wir beim Umsteigen mit einer Spritztour noch die Zeit in einem italienischen Eiscafe geniessen.
Auch in der S-Bahn Riegel - Sasbach - Breisach -Freiburg gelang es uns, alle Fahrräder unterzubringen, wenn auch nicht so, wie es vorgesehen ist :-)
Am Rhein-Rhone-Kanal mit der Maginot-Linie



 Ankunft in Colmar am Musée Unterlinden
Auf dem Hauptplatz in Neuf-Brisach


Vorbereitung:
Treffpunkt ist um 7:40 im HBF Karlsruhe vor der Bahnhofsbuchhandlung. Mit der Schwarzwaldbahn fahren wir bis Offenburg. Umsteigen nach Riegel.
Damit ich einen Überblick habe, wieviele Fahrkarten ich kaufen muss, sollte man sich bis spätestens Samstag 20.05.17 anmelden.
Wichtige Hinweise:
Ausserdem kann die Gruppe nicht zu gross werden, da zwischen Riegel und Breisach eine S-Bahn mit begrenzter Anzahl Fahrradplätze fährt. Ausserdem ist die Rheintalbahn ab Offenburg auch nicht so üppig mit Fahrradplätzen ausgestattet wie unsere Schwarzwaldbahn.
Ich selber nehme mein Birdy mit, um Engpässen wenigstens von meiner Seite her vorzubeugen!
Wer selber auch ein kompaktes Rad dieser Klasse hatte, sollte es mitnehmen.
Hinweis zu den Umsteigebahnhöfen:
Auf dem Hinweg müssen wir in Offenburg sehr zügig von der Schwarzwaldbahn in die Rheintalbahn umsteigen, wir haben etwa 8 Minuten Zeit. Der Fahrradwagen ist in der Rheintalbahn ganz hinten im Steuerwagen. Offenburg hat Aufzüge. Wer sein Rad tragen kann, kann auf die Treppe ausweichen.
Auf dem Rückweg ist Riegel der Engpass. Wir haben nur 4-5 Minuten Umsteigezeit und müssen dazu eine Treppe runter und auf der anderen Seite wieder hoch. Der Steuerwagen mit Fahrradplätzen ist jetzt in Fahrtrichtung vorne. Wenn man seine leichten Fahrräder oben hat, kann man Mitradlern mit Pedelecs beim hochtragen helfen.

Ab Riegel mit der SWEG nach Sasbach.  Dort geht es dann über die Staustufe auf die andere Seite des Rheins bzw. des Rhein-Rhone-Kanals. Wir radeln weiter bis wir an den alten kleinen Rhein-Rhone-Kanal kommen. Hier radeln wir dann links runter an den Kanal und kommen dann immer wieder an den Bunkern der Maginot-Linie vorbei. Fernab vom Verkehr radelt man am Kanal entlang bis rechtwinklig nach rechts der Colmar-Kanal kommt. Hier geht es dann auch wieder am Treidelpfad den Kanal entlang nach Colmar. Bei meiner Vortour im Februar, hatte man die schneebedeckten Vogesen im Blick, während man im Tal schon frühlingshafte Temperaturen genoss. Und jetzt sieht es nach sommerlichen Temperaturen aus.
Auf dem Rückweg radeln wir dann Richtung
Neuf Brisach.
Dieses Städtchen ist noch komplett nach Vauban mit der typischen Festungsmauer mit sternförmigen Ausprägungen und Graben umgeben. Die Stadt hat ein komplettes schachbrettartiges Strassennetz um den grossen quadratischen Hauptplatz und ist selbst wieder im Prinzip quadratisch, wobei die Ecken abgeschrägt sind, sodass der Umlauf der Mauer ein Achteck bildet mit sternförmigen Ecken zur besseren Verteidigung.
Geschichte: Nachdem das stark befestigte Breisach wie das benachbarte Elsass im 17. Jahrhundert von Frankreich annektiert worden war, musste es 1697 nach dem Frieden von Rijswijk wieder an Österreich zurückgegeben werden. So wurde für Frankreich eine neue Grenzbefestigung am Rhein notwendig. Ludwig XIV., der Sonnenkönig, beauftragte deshalb seinen Festungsarchitekten Vauban mit dem Bau einer Gegenfestung zur deutschen Reichsfestung Breisach. Dieser errichtete 1699 bis 1703 die damals größte Befestigungsanlage nach dem Muster einer barocken Reißbrettsiedlung (Planstadt). Das Baumaterial wurde auf dem eigens hierfür errichteten Schifffahrtskanal Canal de Rouffach (heute: Canal Vauban) aus den Vogesen herangeschafft. Die Kirche wurde erst 1736 und das Rathaus 1758 erbaut, nachdem ein provisorischer Bau abgerissen worden war.

Mich erinnert der Grundriss immer als das kleinere Format des Stadtgrundrisses der Quadratestadt Mannheim. Mannheim war ursprünglich im Dreieck von Rhein und Neckar ebenfalls mit einer Mauer nach Vauban befestigt.

Von Neuf-Brisach geht es dann über den Rhein nach Breisach. Dort steigen wir dann wieder in den Zug. Hinter der Grenze kommen wir an einer Bäckerei mit Bistro vorbei, wo man sich stärken kann und nochmal Proviant für die Rückfahrt kaufen kann.

 Am alten Rhein-Rhone-Kanal ein Grenzstein zwischen Ober- und Unterelsass, heute Rhin Haute (68) und Rhin Bas (67)
Am Canal nach Colmar
In Breisach stand der historische Rebenbummler



Entfernungen Riegel - Neuf-Brisach 30 km und weiter nach Colmar 20 km.
Sasbach - Colmar 34 km, Colmar - Neuf-Brisach 20 km, Neuf-Brisach - Breisach 6 km, Gesamt 60 km
(Riegel - Sasbach 16 km)

Zu Colmar, Musée Unterlinden, Isenheimer Altar
Bilder hier klicken

Aktuelle Ausstellung: Jean-Jacques Karpff

18.03.2017 - 19.06.2017 Colmar, Musée Unterlinden

Erstmalig widmet das Musée Unterlinden dem Zeichner und Miniaturmaler Jean-Jacques Karpff genannt Casimir (1770-1829) eine Retrospektive. Der gebürtige Colmarer, Schüler von Jacques-Louis David, spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Künste in seiner Geburtsstadt und  gehört zu den subtilsten Portraitmalern seiner Zeit.

Zum Isenheimer Altar: Isenheim liegt 20 km von Colmar entfernt. Der Altar stand im dortigen Antoniterkloster. Die Antoniter unterhielten ein verzweigtes Netz von Spitälern zum einen für die Bewohner der zugehörigen Bezirke und zum anderen waren die verschiedenen Spitäler spezialisiert auf bestimmte Krankenheiten bezirksübergreifend. Da darunter viele ansteckende Krankheiten waren, lagen diese Spitäler ausserhalb der Städte. Martin Schongauer aus Colmar malte im 15. Jh eine Serie von wunderschönen Altartafeln. Ende des 15. Jh wird dann der Altar von Matthäus Grünewald gebaut.

Der Orden der Antoniter war um 1070 in Saint-Antoine en Viennoise, einem kleinen Dorf zwischen Valence und Grenoble, neu gegründet worden. Es ist ein sogenannter Bettelorden, zu dessen Aufgaben die Krankenpflege gehörte. Die Mönche nahmen sich besonders der Menschen an, die an der damals weit verbreiteten Mutterkornvergiftung erkrankt waren. Die Vergiftung mit diesem Pilz, der das Getreide, und zwar insbesondere Roggen, befiel, löste stark brennende Schmerzen aus, die man zu der damaligen Zeit „Heiliges Feuer“ oder Antoniusfeuer nannte. Dieser Schmerz brannte in den Extremitäten, die durch dauernde Gefäßverengung abzusterben begannen – eine Wirkung der im „Mutterkorn“ enthaltenen Alkaloide; „Mutterkorn“ ist ein schwarzer Pilzkörper, der ein Roggenkorn ersetzt und im Mehl der Armen nicht aussortiert wurde. – Ziel des Ordens war es, sich der zahlreichen Kranken anzunehmen, um so Heilung oder Schutz vom heiligen Antonius zu erbitten. In Pestzeiten wie beispielsweise während der Zeit des Schwarzen Todes nahmen die Antoniusspitäler auch diese Kranken auf.
Das Antoniterkloster in Isenheim im Elsass lag an der alten Römerstraße Basel–Mainz, die von Pilgern sowohl auf ihrer Wallfahrt nach Santiago de Compostela als auch nach Rom genutzt wurde. Der Isenheimer Altar war für die Kapelle des Spitals bestimmt. Kranke wurden zu Beginn ihrer medizinischen Behandlung vor den Altar geführt, da man hoffte, der hl. Antonius wirke ein Wunder oder der Kranke gewinne wenigstens geistlichen Trost aus der Betrachtung des Altars. Nach mittelalterlicher Auffassung waren Meditationsbilder, zu denen auch der Isenheimer Altar zählte, „quasi medicina“: Vom Bild sollten Heil und Gesundung ausgehen, wenn der Betrachter sich mit den auf den Bildern dargestellten Figuren identifizierte und dabei eine geistige Kräftigung erfuhr, die ihn die körperlichen Schmerzen vergessen ließ.
Das besondere und von Matthias Grünewald so in dieser Intensität noch nie gemalte, ist die Altartafel der Kreuzigungsszene.
Die Darstellung der Kreuzigungsszene war ein häufiger Bildtopos gotischer Andachtsbilder. Matthias Grünewalds Darstellung hebt sich von der seiner Vorgänger und Zeitgenossen dadurch ab, dass niemals zuvor der Vorgang auf Golgota derart schmerzhaft und schockierend als Ereignis von Not und Qual dargestellt wurde. Vier Personen sind Zeugen des Sterbens auf Golgota: Die Gottesmutter Maria, der Jünger Johannes, Maria Magdalena und Johannes der Täufer. Die einzelnen Personen heben sich scharf umrissen von dem Dunkel des Hintergrunds ab.

(Quelle Wikipedia)






Sonntag, 30. April 2017

Radtour 30.04.17 nach Baden-Baden

Hoffen wir, dass das Wetter so sonnig wird, wie es heute war.




Die eine Hoffnung hat sich ja heute schon erfüllt, das Daumendrücken hat geholfen. Als ich nach Hause radeln wollte, sah ich, dass auf dem Platz am Anfang der Lichtentaler Allee eine Menschmenge zusammen gekommen ist, Europafahnen wehten. "Pulse of Europe" ist eine Bewegung, die sich in immer mehr Städten etabliert. Immer lauter sind die Bewegungen, sich in die Nationalstaaten zurück zu ziehen. "Pulse of Europa" will, dass der Puls Europas wieder spürbar und sichtbar ist, will die Begeisterung für ein gemeinsames Europa. Am Schluss trat sogar ein Tenor auf, und sang die Europahymne, und alle sangen mit.

Da stand noch das Schreckgespenst im Raum, die Wahl zwischen Pest und Cholera, zwischen den beiden Europagegnern Le Pen und Melancon. Mit Daumen drücken für Macron wurden wir entlassen.
Und jetzt heute abend, puh, aufatmen. In der Stichwahl wird Europa jetzt doch höchstwahrscheinlich gewinnen.



Startpunkt ist am ADFC-Büro in der Kronenstrasse. Über Ettlingen - Malsch - Muggensturm geht es zum Schloss Favorite in Kuppenheim. Hier können wir eine kleine Pause einlegen, dort gibt es auch ein Schlosscafe. Weiter geht es dann nach Baden-Baden. Bis zum Bahnhof Baden-Oos ist der der Streckenverlauf weitgehend eben mit einigen moderaten Wellen. Von Baden-Oos geht es permanent eine schwache Steigung etwa 7 km hinauf in die Stadt. Am Park an der Lichtentaler Allee ist dann unser Ziel erreicht. Im LA8 ist die interessante Ausstellung "Vornehme Parallelgesellschaften im 19. Jahrhundert". Sigmar Polke "Alchemie und Arabeske" im Frieder Burda-Museum. Und Sergej Jensen in der Staatlichen Kunsthalle.



Bis hierhin sind es 45 km.



Der Rückweg geht dann über Rastatt, Ötigheim (Volkschauspiele), Durmersheim nach Karlsruhe.


Man hat aber auch die Möglichkeit, in Baden-Oos, Rastatt oder weiteren Orten entlang der S-Bahnstrecke nach Karlsruhe in den Zug zu steigen.


LA8, Frieder Burda, Kunsthalle. 3 Museen, 3 unterschiedliche Ausstellungen.
Das LA8 mit seiner Ausstellung
==>NATUR UND KULISSE. Vornehme Parallelgesellschaften im 19. Jahrhundert

25.03.2017 - 03.09.2017 Baden-Baden, Museum LA8


Die Ausstellung fragt nach dem konkreten Ort, an dem sich die Bürger nach dem Ende adliger Misswirtschaft und kirchlicher Bevormundung zwanglos trafen, einander außerhalb der alten Ständeverfassung begegneten, die Wirkung ihrer neuen Kleiderordnung praktisch ausprobierten, sich amüsierten oder auf einer Bank saßen und das Wetter genossen sowie wo sich Geschäfts- oder Liebesbeziehungen anbahnten: dem Park.


Eine Ausstellung über die Gesellschaften in den Bäder-Kurorten. Baden-Baden, Bad Ems, Marienbad, Karlsbad, Wiesbaden, Bad Schwalbach (die ich aus meiner Kindheit kenne), ... die illustren Gäste, die Montags dann in den jeweiligen Zeitungen aufgelistet wurden. Und jeder Kurort beanspruchte für sich, Das Bad Deutschlands, Das Bad Europas zu sein.
Damit man was mitnehmen kann, wurden wunderschöne Landschaften gemalt, die Bilder von Schirmer aus der Karlsruher Kunsthalle hängen auch dort. Und dann irgendwo auch ein wunderschönes Bild eines norwegischen Fjords. Der Titel des Bildes "Norwegische Landschaft, gemalt im Schwarzwald". Ich musste schmunzeln. Ein leicht ironischer Unterton hängt im Raum. So wie es schon damals die Journalisten befallen hat. Die Präsentationen im LA8 haben immer ein gewisses etwas, finde ich. Ich gehe gerne hin.

Inzwischen regt sich mein Magen, der Mensch lebt nicht von Kunst allein. Also steuere ich Frieder Burda an. Sigmar Polke liegt auf dem Weg zum Bistro.
Sigmar Polke (1941 – 2010) gehört zu den größten Bild-Erfindern und bedeutendsten Malern Deutschlands. Seine Werke leben von gesteuerten Zufällen und bergen geheimnisvolle Überraschungen. Sie werden von einem besonderen Wort- und Bildwitz begleitet, der alles kategorisch Strenge durchbricht. ...
Zunächst geht es an Zerrspiegeln vorbei, dann steht man vor einer Vorrichtung, die eine Kartoffel um eine andere kreisen lässt. Auf den Schalter darf man drücken und dann kreisen sie. "Eine höher Macht befahl mir das Dreieck hier rechts oben" steht auf einem weissen Bild mit einem schwarzen Dreieck rechts oben. Bei den Rastergrafiken findet man den Bildinhalt erst, wenn man einige Meter Abstand gewonnen hat, ...

Als ich mich dann endlich leiblich stärkte, sass ich ja schon in der Kunsthalle.

==>Sergej Jensen

Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden zeigt von März bis Juni eine
umfangreiche Einzelausstellung von Sergej Jensen. Mit über 40 Werken des in New York und Berlin lebenden Künstlers präsentiert die Schau Bilder von 2001 bis heute. Es ist die erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland seit 2013.
Jensen wurde 1973 im dänischen Maglegaard geboren, wuchs in Frankfurt auf und studierte dort an der Städelschule bei Prof. Thomas Bayrle. Seit Ende der neunziger Jahre versuchte er Farben und malerische Spuren so weit wegzulassen, bis er auf den Malgrund stieß. Rohe Stoffe wie Leinen, Jute, Nessel oder Seide benutzte Jensen sowohl als Träger wie auch als Gestaltungsmittel. Er beklebte sie mit gefundenen Textilien oder Geld, färbte sie in der Waschmaschine oder mischte die Farben mit Bleiche. Die Reste seiner Bilder wurden zu neuen Werken zusammengenäht. ...
Das ist der Beginn der offiziellen Beschreibung. In eigenen Worten kann man es schlecht beschreiben.
Und es braucht eine solche Kunsthalle mit ihren grossen Räumen, um das wirken zu lassen.
Am Ende habe ich das Gästebuch gelesen, wie es anderen erging. Irgendwie ratlos.
Mich hat sie irgendwie an die Malewitsch-Ausstellung von vor ein paar Jahren erinnert. Ich erging mich damals auch in eine Menge Erklärungsversuche.
Sergej Jensen will aber wahrscheinlich gar nicht erklärt werden, seine meisten Werke heissen "ohne Titel". Es sei denn, es klebt zum Beispiel ein Geldschein drauf, dann heisst es "1000 D-Mark". ...

Mein Fazit war am Ende, mein zufällige Reihenfolge war die einzig mögliche, wenn man sich alle 3 Ausstellungen anschauen will.
Und dazu braucht man eigentlich auch den Museumspass.

Nichts falsch macht man auf jeden Fall mit dem LA8.



Samstag, 8. April 2017

l'Europe en Marche Radtour pro Europa Start in Strasbourg SA 08.04.17

Unser Bericht weiter unten

L’Europe en Marche ist eine 14-tägige Radtour durch den Osten Frankreichs mit politisch motiviertem Hintergrund, zu zeigen, dass man für Europa steht. Sie startet am Samstag, den 8. April in Strasbourg und dient der Unterstützung des unabhängigen europafreundlichen Präsidentschaftskanditaten Frankreichs, Emmanuel Macron.


Zur Unterstützung des proeuropäischen Gedankens möchte der ADFC Karlsruhe die Radtour mit möglichst vielen Karlsruher Radfahrern auf der ersten Etappe von Straßburg nach Gerstheim begleiten.
Anreise von Karlsruhe mit der Bahn (BW-Ticket) nach Appenweier. Von Appenweiter geht es dann mit dem Rad weiter nach Straßburg zum Start der Tour auf dem Place de la Gare. Nach der Anfangskundgebung und einem Zwischenstopp am Europäischen Parlament begleiten wir unsere französischen Freunde auf ihrer ersten Etappe bis nach Gerstheim. Die Rückfahrt erfolgt entweder über Gerstheim und Lahr oder Eschau und Offenburg und dann weiter mit der Bahn nach Karlsruhe.
Hier noch mal alle wichtigen Daten im Überblick:
  • Online-Anmeldung bis zum 6. April beim ADFC Karlsruhe
  • Treffpunkt am 8. April: 10.45 Uhr am Hauptbahnhof Karlsruhe (Buchhandlung)
  • Radstrecke: ca. 70 km (flach)
  • Dauer (ohne Bahnfahrt): 5 – 6 Stunden
  • Rückkehr in Karlsruhe: zwischen 18 und 20 Uhr
  • Es empfiehlt sich Verpflegung mitzubringen
  • Kosten BW-Ticket: zwischen 10 und 20 € (hängt von der Teilnehmerzahl ab)
Für alle, die sich am Samstag noch spontan entscheiden, bitte bis 10:45 im HBF KA vor der Buchhandlung einfinden, damit man optimal ausgenutzte Baden-Württemberg-Tickets kaufen kann.

Bericht über unseren Abschnitt in Strasbourg für l'Europe en Marche

Es war herrliches Frühlingswetter als wir von Appenweier nach Strasbourg radelten. Wir hatten ja vor die erste Etappe nach Gerstheim mit zu begleiten. Nach Gerstheim sind wir allerdings nicht gekommen. Dazu war die Führung der Tour l'Europe en marche zu intensiv und vor allem informativ gestaltet. Die wichtigsten Punkte zu Europa in Strasbourg wurden angefahren, dazu Informationen. Dazu gehörte nicht nur das Europaparlament, sondern auch das Kriegsmahnmal von Neudorf. Die EU ist ja nicht nur ein Wirtschaftsraum, sondern das demokratische Europa hat uns mit jetzt 70 Jahren die längste Periode des Friedens ermöglicht. Das gilt es zu bewahren und immer weiter auszubauen.
Strasbourg ist überall schön, ein besonderer Genuss war der Abschnitt durch die Orangerie. Oben in den Weiden mindestens ein Duzend von Storchenpaaren, zum Teil waren sie schon am brüten.
Für uns ging die Tour am Stopp am Ufer gegenüber des Europaparlaments zu Ende. Dort gab es nicht nur Stärkung durch Kuchen und Getränke, sondern auch durch ein leidenschaftliche Rede für Europa. Es war ja schliesslich die Aktion l'Europe en Marche des
Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron.

Wie gesagt, bei diese Tour endete für uns dann doch in Strasbourg, wir wollten ja irgendwann wieder zurück nach Karlsruhe. Wobei ich persönlich es schon bedauerte, nicht bis nach Gerstheim mitzuradeln. Nicht nur wegen des gemeinsamen Kochens, sondern auch wegen Gesprächen, die während des Tourprogramms ja immer nur stückchenweise möglich waren.

Vielen Dank für die informative Organisation.

Wir radelten wieder zurück über Kehl nach Appenweier. Die Wartezeit auf die Schwarzwaldbahn nach Karlsruhe liessen wird dann im Eiscafe von Appenweier ausklingen.



 Start am Gare SNCF Central in Strasbourg

 Strasbourg Europtimist auf der Tram im Hintergrund
 Europaparlament

Vor dem Sender "arte"



Sonntag, 2. April 2017

Tour nach Seltz zum Musée Haus Krumacker am SO 02.04.2017

Die Zeit ist umgestellt, die Tage wieder länger. Wenn wir Glück haben, ist es am Sonntag immer noch so sommerlich, wenn wir nach Seltz zum Haus Krumacker radeln. In Neuburgweier und Plittersdorf geht es mit der Fähre über den Rhein, Urlaubsgefühl.


Paminamuseum Seltz So 02.04.2017


Haus Krumacker, Seltz, Keltenfunde, Bronceschwert, … aus Saletio. 90 km


Treffpunkt 10 Uhr ADFC Fahrradbüro Kronenstraße 9








Schon in der Bronzezeit war Seltz eine wichtige keltische Siedlung am Rhein: der zu dieser Zeit sehr wichtige Salzhandel führte aus den lothringischen Salinen zu den Gegenden östlich des Rheins. Viele Ausgrabungsfunde zeugen von der Bedeutung der Niederlassungen in der Region.


Das in der Ausstellung gezeigte Bronzeschwert, dem ansehnlichsten Besitz der kriegerischen Kelten, wurde in einer Sandgrube der Umgebung gefunden. Das einzige bekannte Exemplar dieser Art ließ zahlreiche Archäologen hoffen, in den Hügelgräbern der Umgebung weitere Schätze zu entdecken.

Die römische Anwesenheit gab Seltz seinen Namen in der Geschichte: hier befand sich das wichtige römische Kastell „Saletio”, von dessen Namen sich das heutige „Seltz” ableitet. Ein Teil der Ausgrabungsgegenstände, die auf dem Gebiet der Gemeinde gefunden wurden, sind in der Ausstellung in ihrem Originalzusammenhang dargestellt.

Museum Haus Krumacker, Seltz

Mit dem Museum hat es diesmal nicht geklappt. Es war der erste Sonntag im April, auch der 2.4.17, um 14 Uhr hätte jemand das Museum öffnen müssen. Das Schild stand auch innen hinter der Tür. Es trudelten auch permanent Leute in den Hof, aber die wollten zu einer Geburtstagsfeier im selben Haus.
So gaben wir nach einer viertel Stunde die Belagerung auf und radelten im Sonnenschein gen Fähre.

Gut gelaunt radelten wir in immer schöner werdendes Wetter, über den Rhein und wieder zurück mit den beiden Fähren in Neuburgweier - Neuburg und Seltz - Plittersdorf, stärkten uns mit Mergez und Orangina am Imbisswagen am Fähranleger Seltz und dann zum Abschluss im sonnigen Garten des Zollhauses am Fähranleger Neuburgweier.


Und in Karlsruhe schloss ich für mich die Tour im Schlossgarten ab, um die optisch und technisch aufgemöbelte Lokomotive "Greif" zu bewundern. Schon von weitem hörte man den neuen kräftigen Sound wie bei einer Grossen. Das Auslassrohr in den grossen Schornstein wurde jetzt grösser dimensioniert ausgetauscht, damit die Lok besser ausatmen kann und nicht mehr so kurzatmig schnaufen muss.